Fromme Träume

Tagblatt Online, 4. September 2014, 02:37 Uhr

Einsturzgefahr gebannt

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Kein Druck mehr von oben: Pfarreileiter Stefan Staub und Messmer Peter Inauen freuen sich über die sanierte Decke der Kirche Teufen. (Bild: ker)

TEUFEN. Vor rund einem Jahr drohte das Dach der katholischen Kirche Teufen einzustürzen. Nach erfolgter Dachsanierung können im bald 40jährigen Gebäude wieder Gottesdienste stattfinden.

KARIN ERNI

Es war kein erfreulicher Befund, den Holzbauingenieur Paul Grunder nach Prüfung der Dachkonstruktion der katholischen Kirche Teufen vor einem Jahr machen musste: «Die Holzträgerkonstruktion über dem Altar ist überlastet. Bei schwerem Schnee besteht akute Einsturzgefahr.» Ein Teil des Daches war eingesackt, darin hatte sich eine Wasseransammlung gebildet.

Baumangel behoben

Als Sofortmassnahme wurden vor dem Wintereinbruch 37 Tonnen Kies vom Dach entfernt. Ab dem 1. Juni blieb die Kirche für drei Monate gesperrt. In dieser Zeit fanden die Teufner Gottesdienste im anliegenden Pfarreizentrum statt. Unter einem Notdach wurde derweil die bestehende Dachkonstruktion saniert. «Wir haben die vorhandenen Fehler an der Tragwerkkonstruktion behoben und das Ganze so gebaut, wie man das heute korrekt macht», sagt Holzbauingenieur Paul Grunder. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 900 000 Franken. Pünktlich per Ende August konnten die Bauarbeiten abgeschlossen werden. «Wir hoffen, jetzt für längere Zeit Ruhe vor weiteren Sanierungen zu haben», sagt Pfarreileiter Stefan Staub.

Facelifting für Kirchenraum

Der Kirchenbesucher merkt von den baulichen Veränderungen nicht viel. Einzig das Holztäfer präsentiert sich neu in einem hellen Weisston. Um künftige Anforderungen an die Kirche noch besser erfüllen zu können, wurde eine Multimedia-Anlage installiert. Eine neue LED-Beleuchtung soll stimmungsvolle Akzente im Kirchenraum setzen. In einem ersten Probelauf werden am Samstag, 6. September, die neuen Einrichtungen getestet. Die offizielle Einweihung erfolgt mit einem Festgottesdienst am Eidgenössischen Bettag unter dem Titel «Ein Traum von einer Kirche».

Familiengottesdienst mit Apéro: 21. September, 10 Uhr, katholische Kirche Teufen

Ziemlich schräg,

dass der ganze, oben erwähnte Aufwand, nur einem absurden Aberglauben erwachsener Leute dient. Einem naiven Wunderglauben, der dem kleiner Kinder gleicht, die noch an das Christchindli oder den Osterhasen glauben.

Wenn man sich das mal vergegenwärtigt, muss man sich schon fragen, warum man sich das 900 000 Franken kosten lässt, gerade vor dem Hintergrund, dass der ‚Nobelschuppen‘ die Woche durch meist ungenutzt und leer steht.

Interessant währ noch, wie viel der 900 000 Franken die Kirche selbst beisteuerte und wie viel der Fiskus und andere Quellen dazu beitrugen. Schade, dass in diesem Artikel nichts davon erwähnt wird…

(Der Wechselbalg)

Abfall:

Traurig, dass es sich dabei  um erwachsene Leute handelt, die noch zu imaginären Freunden sprechen. , die es inzwischen eigentlich besser wissen solltenKinder wären ja bei solchen Spielereien mit nem Karton oder ner Gartenlaube zufrieden. Unter diesem Gesichtspunkt erscheinen Kinder sogar vernünftiger, als die Erwachsenen.

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