Faktäfisch

Ich will kurz auf das ungefragte antworten und versuchen zu erklären, welche Themen in der Kategorie ‚Faktäfisch‘ behandelt werden und warum diese Kategorie heisst, wie sie heisst.

In dieser Kategorie möchte ich religionskritische Themen behandeln. Nun zum Wort:

‚Faktäfisch‘ ist ein Wortspiel, das dem Autoren im Zusammenhang mit seiner religionskritischen Auseinandersetzung einfiel. Spricht man das Wort ‚Fakten‘ schweizerdeutsch aus, sagt man ‚Faktä‘ und das wiederum klingt gleich wie ‚Fuck the…‘.

Viele christlich Gläubige benutzen nun einen strichmännchenartig gezeichneten Fisch ichthys als Kennzeichen ihrer Glaubenszugekörigkeit und -überzeugung und bringen sich das Symbol überall an. Meist handelt es sich dabei um eher streng gläubige Leute.

Solche Leute und deren Gruppierungen – egal welcher Konfession, Religion oder faschistoiden Ideologie sie dann auch immer angehören wollen – neigen dazu, sich an absurden, faktenarmen, wenn nicht gar faktenbereinigten Behauptungen zu orientieren und haben darin auch einen Missionarischen Anspruch.

Sie wollen nämlich, dass alle Menschen so glauben und sich so verhalten und orientieren, wie sie. Diese missionarische Einmischung hat in meinen Augen einen grundsätzlich übergriffigen und freiheitsbeschränkenden Charakter, sind also per se problematisch. Bekommen solche Gruppierungen nämlich genug Macht und Einfluss, lassen sie keine andere Lebens- und Denkweise mehr zu – wie sie immer wieder bewiesen haben und es ggw. auch noch tun. ‚Glaub dran, oder glaub dran‘ ist dann ihr Motto. Nicht zuletzt sind sie gegen jegliche Aufklärung und somit gegen jeden Fortschritt gewandt. Dabei mischen sie sich gerne auch in gesellschaftliche, oder politische Themen und Belange ein, wie es z.B. die EVP, gerne in ihrer kirchenmoralgeschwängerten Weise tut.

Ich könnte hier noch viele Punkte aufzählen, warum es gut und wichtig ist, solche Gruppen und Ideologien schön nieder zu halten. Dazu will ich aber die besagte Kategorie nutzen, um dort anhand von Beispielen, weiter argumentieren und so diesen Text hier nicht weiter strapazieren.

Ich versuche mich also gegen solche Strömungen zu wehren und das mit teils faktenorientierter Argumentation. Um das zu symbolisieren, schuf ich den Ausdruck ‚Faktäfisch‘ und suchte dazu eine Abwandlung dieses Fischlisymbols, in etwa in dieser Art: Fakten oder so:Fuck the Fish 1. Auch andere Varianten wären denkbar… Wie auch immer:darwinfisch_raubfisch

Unterstreichen will ich damit meine ‚Wertschätzung‘ ggü. den Behauptungen und den Argumentationen der religiösen – egal welcher Couleur. Fakten führen falsche Behauptungen ad Absurdum – ‚ficken‘ sie also. Als Thesen, die es zu prüfen gilt, wollen die religiösen ihre Behauptungen ja nicht verstehen, also muss man diese Behauptungen mit Fakten ficken. Da Sex ja in deren Sichtweise auch eher böse ist, passt mir der vulgäre Ausdruck grad auch. Der Name soll also Programm sein.

So entstand der Ausdruck ‚Faktäfisch‘, wie der phonetisch gleich lautende, imperative Ausdruck ‚Fuck the Fish‘, als Synonym für Fakten, gegen den Fisch, also gegen den religiösen Glauben und vor allem dessen missionarischen Ambitionen.

(Der Wechselbalg)


Abfall:

Darin werden, wie man das so von Religionen und Religiösen so kennt, haltlose und absurde Behauptungen gemacht, die Fakten kaum standhalten. Der Fisch, resp. das Fischli steht für deren Glaubenszugehörigkeit., das in manchen Schweizer Dialekten möglich ist. Auf Hochdeutsch müsste man ‚Fakten‘ und ‚Fisch‘ nebeneinander stellen. Ein Faktenfisch ist ein Fisch für Fakten?Item. Sage ich auf englisch Fick den Fisch, klingt es gleich, wie im schweizerdeutschen dialekt Faktäfisch, also Fuck the Fish klingt gleich wie Faktäfisch.Meist ist es denn auch so, dass wenn man ein religiödes Thema faktisch ergründet und belegt, die kirchliche These darunter zusammenbricht und das Fickt den Fisch.So ist Fuck the Fish und Faktäfisch auch im doppelten Sinne gemeint. Man Fickt gewissermassen den Fisch mit Fakten.

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