Schnee in Jerusalem

In der Nachrichten Hauptausgabe des Schweizer Fernsehen SRF1 vom 20. Februar 2015 wurde berichtet, dass in Jerusalem 20-30cm Schnee gefallen sei. Das scheint selten der Fall zu sein, denn die Menschen die in diesem Beitrag gezeigt wurden, wirkten auf mich freudig überrasch, ihre Augen leuchteten teils in kindlicher Freude. Später war eine Schneeballschlacht mit zig Beteiligten zu sehen, die wohl die grösste, je gefilmte Schneeballschlacht, wie der Sprecher meinte.

Ich komme darauf weil ich meinte, dass Jerusalem nicht gerade die friedlichste Stadt auf Erden sein kann. In ihr prallen jüdische, christliche und islamische Ideologien zusammen. Denn noch wirkte die Szenerie im Beitrag friedlich fröhlich.

Spannend daran fand ich den Gedanken, dass Menschen offenbar zusammenrücken und sich befrieden, auch wenn ihnen nichts schreckliches, aber etwas gemeinsames widerfährt, wie hier der Schneefall über Nacht. Irgend wie ähnlich wie das berühmte Beispiel vom sogenannten Weihnachtsfrieden 1914. Er dauerte ein paar tage. Bis sich die Politik wieder unterscheidend durchsetzte.

Diese Ereignisse, in diesem Falle der Schnee in Jerusalem und besagtes Weihnachtsfest in Flandern, standen meta zu den jeweilig prägenden und vor allem unterscheiden Ideologien der Zeit und bildeten so das verbindende Element.

Am 20.02.15 schafft die Natur das, was die drei in Jerusalem und andere Ideologien mehr, nicht hinbekommen haben – die Leute nämlich dort abzuholen und zusammen bringt, wo sie von ‚Natur‘ aus umfassend gleich sind. Man soll mich hier nicht falsch verstehen – im ersten Weltkrieg wahr wohl das christliche Weihnachtsfest das verbindende Element – aber das funktioniert weltweit eben nicht, weil die Christliche Ideologie unterscheidet, wie es viele andere auch tun.

Die Menschenrechte sind dem Schnee hier ganz ähnlich. Sie betreffen alle Menschen, sind darauf ausgerichtet, was uns als Menschen umfassend verbindet – an unseren naturgegebenen Bedürfnissen orientiert. Gleiche Rechte für gleiche Bedürfnisse. Sie unterscheiden die Menschen nicht, sondern respektiert sie. Religionen im Gegensatz stiften systemimmanent dazu an, den ‚gottgegebenen‘ Menschen nur dann zu respektieren, wenn er sich an deren Bedingungen und Regeln hält.

Religionen orientieren sich nicht an den Bedürfnissen der Menschen, sondern an den fiktiven Bedürfnissen eines Fabelwesens, das nicht selten mit einer gemischten Persönlichkeitsstörung mit dissozialen, narzisstischen, emotional instabilen, emotional verwahrlosten, paranoiden und impulsiven Zügen sowie pathologischer Eiversucht, vermutlich vor dem Hintergrund einer Minderintelligenz und anderen massiven Entwicklungsdefiziten imponiert.

Leider glauben manche Menschen trotzdem, dass ihr ‚gottgegebenes‘ Glaubensrecht über den Menschenrechten zu stehen hat. Diese Einstellung ist wiederum nicht so selten wie Schnee in Jerusalem. Es zeigt auf, weshalb das Potential solcher Ideologien, ein friedvolles Zusammenleben zu ermöglichen, sehr – sehr gering ist. Und das wenige, das dann noch vorhanden ist, ist häufig auch noch sehr schlicht strukturiert: ‚Glaub dran, oder glaub dran.‘

Die Menschenrechte sind auch nicht DIE Antwort auf alle Fragen, aber sie geben definitiv bessere Chancen in die Hand, als alles bisher dagewesene und durchgesetzte. Gleiche Rechte für gleiche Bedürfnisse ist ein wirklich prüfenswerter Ansatz, um nicht nur friedlicher, sondern auch fairer miteinander umzugehen. Zwischen den Menschen untereinander wie auch zwischen den Menschen und seinen Mittieren.

(Der Wechselbalg)


Abfall:

Diesem natürlichen Vorbild folgten gewissermassen auch ImAuch sie fragen nach dem, was uns als Menschen umfassend verbindetliegt Schnee in Jerusalem. in der Stadt scheinen freudig überrasch.Im Beitrag wurde aEs entsteht die wohlDie Metaposition schafft die Verbindung- was für eine Freude! Welch fröhliches Spiel zwischen Juden, Christen und Muslimen – welch tiefer Frieden!zu denken geben.der ersten ‚Kriegsweihnacht‘ , auch dann, wenn es nichts schreckliches ist wie etwa Schneefall. von damals, als im ersten Weltkrieg deDie Soldaden der Deutschen und Briten lagen sich in Flandern gegenüber. Am 24.12.stiegen sie für ein paar Tage aus den Gräben und feierten Weihnachten und spielten miteinander Fussball. und unterschied.gewesen sein könnte.. Religionen in Jerusalem, resp. der unterscheidenden Politik im ersten Weltkrieg, auch Religionen zu – selbst dann, wenn Die Pfaffen predigen, man solle sich besinnen. Sie tun das in ihrem Interesse – muss man wissen. Ich finde das per se auch nicht falsch, doch soll man sich bitte nicht auf einen Gott und dessen vermeintliches Programm besinnen, sondern darauf, wie wir bedürfnisgerecht miteinander Frieden finden. Wir sollten uns darauf besinnen, das es vor allem die Religionen nicht geschafft haben – weder Frieden zu schaffen, noch Kriege, Diskriminierung, Ethnische Säuberungen etc. zu verhindern – sie haben sie eher noch angetrieben. Das geschieht immer dann, wenn eine Ideologie – auch politische davon ausgeht, DIE Wahrheit/Lösung/Antwort zu haben. Sie lassen verschiedenste Ideologien UND Verschiedenheiten zu.Allein das stellt unterscheidende Ideologien in Frage, resp., das despotische Züge und die Weltmacht ansichreissende Ambitionen hat. , das despotische Züge und die Weltmacht ansichreissende Ambitionen hat.

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