Aphorismen

Liebe Lesenden

Die unten, bunt zusammengewürfelten Zeilen, stammen von verschiedenen Autoren und Quellen (Danke an dieser Stelle und sorry für das ungefragte Rauskopieren und undeklarierte Einfügen!), einige wenige sind auch vom Wechselbalg selber.

Die meisten beziehen sich auf das Christentum. Selbstverständlich lassen sich die meisten, abgesehen von der Blutrünstigkeit, auch auf alle anderen Religionen anwenden.

Diese Liste wird immer mal wieder ergänzt. Der Wechselbalg freut sich über jede Zuschrift (via Kommentarfunktion ganz unten)!

Viel Spass!

(Der Wechselbalg)


Beten ist wie mastrubieren; Fühlt sich gut an, bringt aber der Person, an die man denkt, rein gar nichts.

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Wer behauptet, dass das Christentum die bessere Religion sei als der Islam, ist entweder schlecht informiert, ignorant, naiv, oder mindestens so fanatisch wie die Islamisten, die er damit meint. (Der Wechselbalg)

Das Verhältnis vom Pfaffen zum Gläubigen? Der eine melkt den Bock, der andere hält ein Sieb drunter. (Der Wechselbalg)

Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten, wenn man ganz fest daran glaubt. (Japanisches Sprichwort)

Besser mit Klugen in die Hölle als mit Narren ins Paradies. (Bulgarisches Sprichwort)

Der Standpunkt, Glockengeläute sei eine heilige Sache, ist sicher überholt. Schließlich darf heute auch nicht jeder Atheist aus Freude an der Nichtexistenz Gottes drei Böllerschüsse abgeben. (Joachim Kahl, dt. Theologe u. Philosoph, *1941)

Hat eigentlich die Skepsis auf die Schlachtfelder geführt oder der Glaube? (Karlheinz Deschner, dt. Historiker & Autor, *1924)

Um aufrecht zu gehen braucht der Mensch kein Kreuz, sondern ein Rückgrat.

Wenn du dem Islam beitrittst, schneiden sie dir die Vorhaut ab. Wenn du ihn wieder verlassen willst, schneiden sie dir den Kopf ab.

Glaubst Du noch, oder denkst du schon?

Das Christentum ist eine pseudokanibalische Weltuntergangssekte.

Religion ist eine irrationale Spekulation.

Der Papst und ich unterscheiden sich eigentlich nur in einem Punkt: Er glaubt an 300 Götter nicht, ich nicht an 301 Götter.

Nicht Gott hilft, sondern die die Beziehung zu Menschen. (Der Wechselbalg)

Es gibt weniger 100% Wahrheiten, als 100% Alkohol. (Prof. Dr. Sigi Freud)

Religiöse Behauptungen sind selten plausibel.

Verletzte religiöse Gefühle zeugen nur von der erfolglos abgewehrten Einsicht, von falschen Annahmen ausgegangen zu sein. (Der Wechselbalg)

Um in einer modernen Gesellschaft gläubig zu sein, bedarf es einer gewissen geistigen Einäugigkeit. (Der Wechselbalg)

Standpunkte sind die Heimat geistig einbeiniger.

Kanibalismus? Pervers – Ausser in der Kirche.

Religion ist anachronistisch, faschistoid und misanthrop. (Der Wechselbalg)

Religion ist in manchen Fällen heilbar.

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Erwachsene, die mit imaginären Freunden sprechen sind komisch.

Der Horizont mancher Leute entspricht einem Kreis mit dem Radius null und den bezeichnen sie dann als ihren Standpunkt.

Hätte ein Mensch die Charaktereigenschaften von Gott, müsste man über ihn sagen, dass er eine schwere kombinierte Persönlichkeitsstörung hätte.

Es gibt nur irrationale Gründe, an einen Gott zu glauben.

Wer die Stimme Gottes hört, soll sich beim Psychiater melden! (Der Wechselbalg)

Religiöse Leute sind im Innersten verantwortungslos. (Der Wechselbalg)

Religion tötet.

Inquisition, Hexenverbrennungen, Kreuzzüge: Wir wissen wie man feiert! – Ihre Kirche

Religion: Glaube daran, oder glaub dran!

Ohne Religionen wäre die Welt ein besserer Ort.

Glaube entsteht, wen man nicht über die Sache nachdenkt.

Glaube ist Diebstahl am Verstand!

Danke Jesus – für deine lebensfeindliche Sexualmoral.

Gäbe es einen Gott, der direkten Einfluss auf Dein leben nehmen könnte, würde er damit beweisen, dass er alles mögliche ist, nur nicht Gott.

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Die Stärke der Religiösen ist sicher nicht, das kritische Nachdenken und Prüfen.

Ärgert dich dein Auge; reiß es aus, ärgert dich deine Hand; hau sie ab, ärgert dich deine Zunge; reiss sie raus, ärgert dich deine Vernunft; werde religiös.

Der Mensch ist der Anfang der Religion, der Mensch ist die Mitte der Religion, der Mensch ist das Ende der Religion. – Ludwig Feuerbach

Zu einem vollkommenen Menschen gehört die Kraft des Denkens, die Kraft des Willens, die Kraft des Herzens. – Ludwig Feuerbach

Wer in Gaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten. – Wilhelm Busch

Kein vernünftiger Mensch glaubt ernsthaft daran, das ein Kind in einer Nacht Geschenke unter Millionen von Bäumchen in der ganzen Welt legt. Jedoch das einer allein das Geflüster von Milliarden von Menschen zur gleichen Zeit hört und darauf eingeht – das schon…

Sich für die Religion zu entscheiden bedeutet, sich gegen die Vernunft zu entscheiden.

Gott schuf den Menschen nicht nach seinem Ebenbild, sonder der Mensch schuf Gott nach seinem. Feuerbach

Es gibt keine Religiösen Kinder, es gibt nur Kinder religiöser Eltern.

Es gibt keine sozialdemokratische, liberale, grüne oder konservative Kinder – gleich wie es keine katholische, protestantische, islamische oder jüdische Kinder gibt.

Es gibt keine ‚gute‘ oder ‚böse‘ Menschen, gleich wie es keine ‚gute‘ oder ‚böse‘ Regenwürmer oder Eichhörnchen gibt. Aber es gibt gute oder böse Taten.

Das stärkste Argument gegen Gott, wäre der Beweis seiner Existenz.

Das Wort zum Feiertag: Wir lassen euch Beten, lasst ihr uns Tanzen!

Möge uns Gott den Buckel runter rutschen!

Religion ist Privatsache und gehört nicht in die Öffentlichkeit.

Am Anfang war nicht das Wort, sondern das Interesse.

Willst du mein Fleisch essen und mein Blut trinken?

Lieber Heiden Spass als Höllenangst!

Wahrscheinlich gibt es keinen Gott. Also fürchte dich nicht und geniesse das Leben.

Sex, Pornos und Religion sind Privatsache. Schützen Sie die Öffentlichkeit und halten Sie sie von Kindern fern!

Religion ist wie ein Penis: es ist ok einen zu haben, es ist auch ok stolz darauf zu sein, aber bitte prahlen Sie damit nicht in der Öffentlichkeit und vor allem, stecken sie ihn nicht in Kinder!

Der Vatikan unterstützt ungeschützten Geschlechtsverkehr.

AIDS ist die Strafe Gottes – Behaupten Religiöse.

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Homosexualität ist eine Krankheit, eine Sünde und pervers – Behaupten Religiöse.

Wussten Sie, dass der Vatikan der einzige Staat in Europa ist, der sie Menschenrechtcharta nicht ratifiziert hat?

Die allermeisten Religionen verstossen gegen die Menschenrechte und rufen indes auch dazu auf.

Die Diskriminierung von Jedem, der sein Recht auf Heirat nicht aufgeben will (Pflichtzölibat), die Diskriminierung der Frau (Frauenordination) und die Diskriminierung von Menschen auf Grund ihrer sexuellen Neigung (z.B. Homosexuelle), ist ein Verstoss gegen die Menschenrechte der vereinten Nationen.

Die Zahnfee, der Osterhase, das Christkind, Einhörner, Superman und Gott haben etwas gemeinsam…

Gott, Allah, Jehova – alles nur fromme Wünsche…

Die Dummheit ist die stärkste Macht der Welt und die Religionen stehen ihr in nichts nach.

Religion ist wo immer möglich intolerant.

Je grösser der Dachschaden, desto schöner der Ausblick zum Himmel.

Ich denke, also bin ich kein Gläubiger/Christ/Moslem/Jude/Hindu

Es ist ein Kreuz mit Dir, ich werd dich ins Gebet nehmen, Abkanzeln, die Leviten lesen – da kommt einem nichts Gutes in den Sinn.

Es gibt mehr Religionen als es Wahrheiten geben kann.

Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird’s. (Heinrich Wiesner, dt. Aphoristiker, 1925-)

Meßgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof. (Ambrose Bierce, amerikan. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)

Religion ist Feigheit vor dem Schicksal. Nichts weiter. (Rudolf von Delius)

Angewöhnung geistiger Grundsätze ohne Gründe nennt man Glauben.  (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Menschliches, Allzumenschliches)

Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Der Antichrist)

Glauben ist leichter als Denken.

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Wieviel Haß und Dummheit die Menschen doch – elegant verpackt – Religion nennen können! (Sri Aurobido, indisch-engl. Philosoph u. Mystiker, 1872-1950)

Wer mir eine Bibel ein Koran oder ähnliches schenkt, verschenkt Papier.

Kritik an der Kirche trifft immer ins Schwarze. (Manfred Bosch)

Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Kirche. (Paulus Gordon)

Die Gläubigen sind selten Denker und die Denker selten gläubig. (Hans Daiber)

Die Moral ist für Sklaven geschaffen, für Wesen ohne Geist. (Henry Miller, amerikan. Schriftst., 1891-1980, Von der Unmoral der Moral)

Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, ‚Warum ich kein Christ bin‘)

Die offizielle Kirche hat bei allen aktuellen Fragen der Zeit immer versagt. (Probst Heinrich Gruber, in ‚Die Zeit‘)

Irgendwie hat jedes Bekenntnis etwas lächerliches. (Georges Bernandos, franz. Dichter, 1888-1948)

Wäre nur eine Religion in der Welt, so würde sie stolz und zügellos despotisch sein. (Friedrich der Große, König von Preußen, 1712-1786) (Der IS meint, er sei die alleinige Religion und beweist genau das.)

Unter den vielen Lügenmächten, die in der Welt wirksam sind, ist die Theologie eine der ersten. (Mahatma Gandhi, indischer Politiker und Reformator, 1869-1948)

Es ist am Ende der Religion das beste, daß sie Ketzer hervorruft. (Friedrich Hebbel, dt. Dichter 1813-63)

Die Religion ist eine Krücke für schlechte Staatsverfassungen. (Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Gott ist eine vom Menschen erdachte Hypothese bei dem Versuch, mit dem Problem der Existenz fertig zu werden. (Sir Julian Huxley, engl. Biologe, 1887-1975)

Das Dogma ist nichts anderes als ein ausdrückliches Verbot zu denken. (Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Ich kann sagen, daß ich der jüdischen Religion so ferne stehe wie allen anderen Religionen, d. h. sie sind mir als Gegenstände wissenschaftlichen Interesses hochbedeutsam, gefühlsmäßig bin ich an ihnen nicht beteiligt. (Sigmund Freud, österr. Psychologe, 1856-1939)

Religion wird ihre alte Macht nicht wiedergewinnen, bis sie Änderungen ebenso ins Gesicht sehen kann wie die Wissenschaft. (Alfred North Whiteshead, engl.-am. Phil. u. Mathematiker, 1861-1947)

Wenn Dreiecke einen Gott hätten, wäre er etwas mit drei Ecken. (Charles-Lois Baron de Montesquieu, fr. Philosoph, 1689-1755)

Der Ursprung, ja das eigentliche Wesen der Religion ist der Wunsch. Hätte der Mensch keine Wünsche, so hätte er auch keine Götter.

Was der Mensch sein möchte, aber nicht ist, dazu macht er seinen Gott. (L. Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Die Religion stützt sich vor allen und hauptsächlich auf die Angst.  (Bertrand Russell, englischer Philosoph, 1872-1970)

Wenn es einen Gott gibt, muß der Atheismus ihm wie eine geringere Beleidigung vorkommen als die Religion. (Edmund & Jules de Goncourt, frz. Schriftsteller, 1822-1896 / 1830-1870)

Religionen haben Mord und Selbstmord verurteilt, haben aber, – vom Menschenopfer ganz abgesehen -, grausamste Verfolgungen Andersgläubiger erlaubt oder geboten. (Fritz Bauer, dt. Jurist u. Generalstaatsanwalt, 1903-1968)

Ich betrachte die Religion als Krankheit, als Quelle unnennbaren Elends für die menschliche Rasse. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)

Ich habe erkannt, daß Religiöse zum Bösen fähiger sind als irgendwer. (Graham Greene, engl. Schriftsteller, 1904-1991)

Das Ziel der Philosophie ist einzig und allein die Wahrheit, das Ziel des Glaubens ist einzig und allein Gehorsam und Frömmigkeit. (Spinoza, Theologisch-politisches Trakat 14)

Ihr könnt Menschen durch Gewinn oder Strafen dazu zwingen, daß sie sagen oder schwören, sie glauben und daß sie so tun, als ob sie glaubten. Aber weiter könnt ihr nichts. (J. Swift, irisch-engl. Schriftsteller, 1667-1745 ,Gedanken über Religion)

Du hältst das Evangelium, wie es steht, für die göttliche Wahrheit. Mich würde eine vernehmliche Stimme vom Himmel nicht überzeugen, daß das Wasser brennt und das Feuer löscht, daß ein Weib ohne Mann gebiert und daß ein Toter aufersteht. Vielmehr halte ich dieses für Lästerungen gegen den großen Gott und seine Offenbarung in der Natur. (Goethe, an Lavater, 9.8.1782)

Der Fanatismus ist verderblicher als der Atheismus. (Pierre Bayle, Philosoph; 1647-1706)

Er ist ein heller Geist und also ungläubig. Ein heller Geist ist (per se) ungläubig. (Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre III, 15)

Seitdem sich die Menschen herausgenommen haben, Gott eine Sprache zu verleihen, hat ihn jeder auf seine Weise sprechen und sich von ihm sagen lassen, was er gewollt hat. (Rousseau, Glaubensbekenntnis des savoyischen Vikars)

Gott ist das einzige Wesen, das, um zu herrschen, nicht selbst zu existieren braucht. (Charles Baudelaire, frz. Dichter, 1821-1867)

Der Kluge sieht das Gemeinsame in den verschiedenen Religionen, der Dummkopf die Unterschiede. (chin. Sprichwort)

Eine Religion, welche nicht oder nicht mehr fähig ist, sich auf die Höhe der erworbenen Wissenschaft zu erheben, ist eine tote Religion. (Leopold Zunz, 1794-1886)

Eine Religion, die sich vor der Wissenschaft fürchtet, schändet Gott und begeht Selbstmord. (Ralph Waldo Emerson, amerikan. Essayist, Dichter u. Philosoph, 1803-1882)

Man soll nicht in Kirchen gehn, wenn man reine Luft atmen will. (Nietzsche)

Christi Niederlage war nicht die Kreuzigung, sondern der Vatikan. (Jean Cocteau, franz. Schriftsteller, 1889-1963)

Die Kirche (Religion) ist eine ausgeflippte Braut, die mitten auf dem Marktplatz mit Bankiers und Diplomaten herum hurt und kleinen onanierenden Kindern das Leben sauer macht. (W. Senakowsky)

Der Glaube ist eine sechste Art von Sinn, der wirksam wird, wenn die Vernunft versagt. (Mahatma Ghandi, ind. Freiheitskämpfer, 1896-1948)

Das Problem aller Religionen, ob Christentum, Judaismus oder Islam: Heilige Bücher sind stets manipuliert worden, interpretiert nach den Interessen der religiösen Machthaber. (Fatima Mernissi, marokkanische Schriftstellerin und Soziologin)

Ein Esel stellt sich Gott als Esel vor. Der Papst stellt sich Gott als Mann vor. (Uta Ranke-Heinemann, deutsche Theologin)

Was nicht der Wahrheit oder Sittennorm entspricht, hat kein Recht auf Existenz. (Papst Pius XII, 1876-1958 im Jahr 1954)

Niemand vor Stalin und Hitler hat in Europa das menschliche Leben so unentwegt aufs äußerste verachtet und in den Staub getreten, ja, dies noch – Gipfel zynischer Perversion – als ‚gottgewollt‘ verkündet, wie die christliche Kirche. (Karlheinz Deschner, dt. Historiker, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Der wesentliche Wert der Frau liegt in ihrer Gebärfähigkeit und in ihrem hauswirtschaftlichen Nutzen. (Thomas von Aquin, Kirchenlehrer, 1225-1275)

Potente Offenbarungs-Religionen kennen – wenn man ihnen den Freiraum läßt – allzu häufig nur eine Maxime, den Umgang mit dem Andersdenkenden betreffend: Du wirst dran glauben – oder: Du wirst dran glauben! Eine Maxime, die nicht nur zur Zeit der Kreuzzüge brutal umgesetzt wurde. (M.S. Salomon, dt. Philosoph, Musiker u. Autor, *1967)

Ja, es muß ein eigentümliches Vergnügen sein, von Jahrhundert zu Jahrhundert im Blut der Menschheit zu schwimmen und Halleluja zu rufen! (Karlheinz Deschner, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Seit Konstantin wurden Heuchelei und Gewalt zum Kennzeichen der Kirchengeschichte, wurde der Massenmord zur Praxis einer Religion. Einen zu töten war strikt verboten, Tausende umzubringen ein gottgefälliges Werk. Das Ganze nennt man nicht Geisteskrankheit, das Ganze heißt Christentum. (Karlheinz Deschner, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Im christlichen Glauben hat die Vernunft nichts zu suchen und die Naturwissenschaft nichts zu melden. (Klaus Berger, Heidelberger Theologe)

Das Neue Testament ist keine Heilige Schrift, keine Historiographie, sondern Literatur, und zwar Tendenz- und Propagandaliteratur.

Wer sich über das Christentum nicht empört, kennt es nicht. (Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

Zum Christentum wird man nicht geboren, man muß dazu nur krank genug sein. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Ist Weltfrieden ohne religiöse Abrüstung überhaupt möglich? (M.S. Salomon, dt. Philosoph u. Autor, *1967)

Angesichts schwerstleidender Menschen und Tiere darf man die Behauptung „Gott ist Liebe“ als ebenso beleidigend empfinden wie das berüchtigte „Arbeit macht frei“ über dem Eingang zu den Konzentrationslagern. (Nelly Moia)

Es ist erstaunlich, wie daß zwei Pfaffen einander ansehen können ohne zu grinsen. (Karlheinz Deschner, dt. Autor)

Gott ist nur eine Arbeitshypothese. Es zeigt sich, daß alles auch ohne Gott geht und zwar ebenso gut wie vorher. (Dietrich Bonhoeffer, dt. ev. Theologe, 1906-1945)

Die unumschränkte Freiheit des Denkens und die öffentliche Bekanntmachung der Gedanken eines Menschen gehören nicht zu den Rechten der Bürger. (Papst Leo XIII. 1810-1903)

Ich will zugeben, daß eine einzige Vorhersage Jesu Christi unbestreitbar eingetroffen ist: Ich komme nicht Frieden zu bringen auf Erden, sondern das Schwert. (Percy Byssche Shelley, engl. Dichter, 1792-1822)

Der donnernde Gott, der zürnende Gott, der rächende Gott. Was für ein Choleriker. (Heinrich Wiesner, dt. Aphoristiker, *1925)

Religion ist eine Sammlung unbefriedigender Antworten auf nicht gestellte Fragen. (gemailed von Martin S.)

Nicht die Sexualkunde verdirbt die Minderjährigen sondern der Religionsunterricht! (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Unsere Welt wird noch so fein werden, daß es so lächerlich sein wird, einen Gott zu glauben als heutzutage an Gespenster. (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller u. Physiker, 1742-1799)

Gibt es einen Gott? Das kommt darauf an, ob man Anhänger der These ist, dass für jeden Mist irgend jemand verantwortlich sein muss. (Das Usenet Orakel)

Ein Gott, der die Hölle gemacht haben soll, verdient als einziger darin zu braten. (Karlheinz Deschner, dt. Kirchenkritiker u. Historiker, *1924)

Gott ist die fixe Idee von Theologen, die bei dem Verständnis der Fakten des Universums hoffnungslos überfordert sind. (Walter Schäfer)

Verfolgung der Andersdenkenden ist überall das Monopol der Geistlichkeit. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)

Der hauptsächliche Wert der gemeinen Religion besteht heutzutage darin, dem Menschen die Erkenntnis seiner vollkommenen Bedeutungslosigkeit zu ersparen. (Heinrich Waggerl, österr. Erzähler, 1897-1973, Aphorismen)

Der Gläubige wird enttäuscht, der Ungläubige nur überrascht! (gemailed von: Sidewinder)

Als Christ unter ‚Heiden‘ zu leben kann hart sein. Als Christ oder als Jude oder Heide unter Christen zu leben ist viel schlimmer. (Karlheinz Descher, dt. Autor u. Historiker, *1924) )

Man nennt nicht einen Menschen verrückt, der glaubt, den lieben Gott zu essen und sein Blut zu trinken, sondern denjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt. (Claude Adrien Helvetius, 1715-1771)

Es gibt kaum einen traurigeren Anblick als eine junge Nonne – ausgenommen eine alte. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Religion ist der Sammelbegriff für alle Konfessionen, von denen jede den Anspruch erhebt, uns den besten Weg zeigen zu können ( – auch wenn er mit unter über Leichen führt.)

Lassen Wendungen wie: ins Gebet nehmen, abkapiteln, abkanzeln, die Leviten lesen, eine Strafpredigt halten generell auf das Verkünden der Frohen Botschaft schliessen? (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker)

Alle Götter waren unsterblich. (S.J. Lec, poln. Satiriker, 1909-1966)

Religionen sind Fertighäuser für arme Seelen. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Glauben heißt: Dinge für wahr halten, für die es keine Parallele und keinen Beweis gibt, die jemand verkündet, der über kein Wissen verfügt. (Ambrose Bierce, amerikan. Schriftsteller, 1841-1914)

Religion: Versicherung im Diesseits gegen das Feuer im Jenseits. (Robert Lembke, dt. Journalist, Quizmaster und Fernsehmoderator, 1913-1989)

Ging ein Hund tausend Stund zur Kirche, er wär doch ein Hund. (Freidank, fahrender Spruchdichter oberdt. Herkunft, gest. 1233, ‚Bescheidenheit‘)

Wir sollen glauben, weil unsere Urväter geglaubt haben. Aber diese unsere Ahnen waren weit unwissender als wir, sie haben an Dinge geglaubt, die wir heute unmöglich annehmen können. Die Möglichkeit regt sich, daß auch die religiösen Lehren von solcher Art sein könnten. (Sigmund Freud, österr. Psychologe & Psychater, 1856-1939)

Liebe Gläubige: Niemand ist weiter von der Wahrheit entfernt als der, der alle Antworten weiß. (Chuang Tsu)

Ohne Kirche – keine Hölle. (Max Frisch, schweiz. Schriftsteller, 1911-1991)

Gott müßte die Frömmigkeit so zuwider sein wie einem ehrenhaften Menschen die Schmeichelei. (Karl Peltzer, österr. Schriftsteller)

Wenn ein Christ wirklich kritisch ist, ist er kein Christ mehr. Er müßte ja alles über Bord werfen, was er glaubt, was ihm vorgeschrieben wird zu glauben. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Das Neue Testament ist das Produkt neurotischer Spießer. Die menschliche Sexualität gilt nicht als Quelle von Lust, sondern als Quelle von Angst, nicht als Medium der Liebe, sondern als Medium der Sünde. Alles Naturhafte und Körperliche wird – teils offen, teils versteckt – geächtet. (Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

Daß Glaube etwas ganz anderes sei als Aberglaube, ist unter allem Aberglauben der größte. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Den baren Unsinn zu glauben, ist ein Privileg des Menschen. (Konrad Lorenz, österr. Verhaltensforscher und Nobelpreisträger, 1903-1989)

Frauen schulden keiner einzigen Religion Dank für auch nur einen Impuls der Freiheit. (Susan Brownell Anthony, amerikanische Pionierin der Frauenbewegung, 1820-1906)

Das Christentum lehrt – seit Jesus -, alles zu hassen was nicht Gott dient. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, 1924-)

Geht man allen Religionen auf den Grund, so beruhen sie auf einem mehr oder minder widersinnigen System von Fabeln. Es ist unmöglich, dass ein Mensch von gesundem Verstand, der diese Dinge kritisch untersucht, nicht ihre Verkehrtheit erkennt. (Friedrich der Große, Politisches Testament)

Die Bibel, das konservativste Buch der Weltliteratur, das Buch, mit dem man Todesstrafe, Obrigkeitsstaat, ewiges Bleiben von reich und arm, Kapitalistenausbeutung und Ausgebeutet-Sein begründen kann. (Helmut Gollwitzer, dt. ev. Theologe, 1908-1993)

Unsere abendländische Kultur, auf Altertum und Renaissance beruhend, ist im härtesten Kampf gegen die ausgesprochen kulturhemmenden Kräfte des Christentums entstanden! (Arno Schmidt, dt. Schriftsteller, 1914-1979)

Ohne die Jahrhunderte mit christlichem Katechismus, Predigten und Schmähungen wären Hitlers Lehren, Propaganda und Schmähungen nicht möglich gewesen. (Jules Isaac, frz.-jüd. Wissenschaftler, über den Antisemitismus des Dritten Reiches)

Die Götter der Menschheit sind eine pathetische und unzulängliche Schöpfung, tief unter dem Niveau der Menschheit. (Hermann Kesten, dt. Schriftsteller, 1900-1996)

Dieser Glaube aus Gewohnheit ist eine der traurigsten und verderblichsten Erscheinungen unseres Lebens; im Bereich dieses Glaubens wächst alles Neue, wie im Schatten einer steinernen Mauer, langsam, verbogen und saftlos empor… (Maxim Gorkij, russischer Schriftsteller, 1868-1936)

Es ist eine unbestrittene Wahrheit, daß die Päpste Jahrhunderte lang an der Spitze eines Mord- und Raubsystems gestanden haben, das mehr Menschenleben geschlachtet, als irgend ein Krieg oder eine Seuche „im Namen Gottes und Christi“. Der Weg des Papsttums ist ein Weg des Grauens und Entsetzens. Rechts und links ist er eingesäumt von Tausenden von Scheiterhaufen und Tausenden von Blutgerüsten. Prasselnd schlagen die Flammen zum Himmel empor. (Graf Paul von Hoensbroech, Philosoph)

Kein Glaubenssatz wurde uneingeschränkter gelehrt – im katholischen Worten unfehlbarer -, als ‚die Juden sind verflucht, weil sie Gott getötet haben‘, eine Beschuldigung, die bis heute nicht offiziell zurückgenommen ist. (Peter de Rosa, Gottes erste Diener – die dunkle Seite des Pabsttums)

Denn bevor es dem Bundesverfassungsgericht gelang, die Kirche in ihre Schranken zu verweisen, scheuten diese sich nicht einmal, selbst bei sogenannten juristischen Personen (Firmen, Aktiengesellschaften) Kirchensteuer einzuziehen. Freiwillig waren die Großkirchen nicht bereit, von (ungetauften)  Firmen keine Kirchensteuer zu fordern oder einen Mohammedaner für seine christliche Frau nicht mitzahlen zu lassen. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Das Wort Gott zu verwenden, ist mehr als Bequemlichkeit, es ist eine Absage an das Denken,

…Einzig das Christentum hat das Folter- und Hinrichtungswerkzeug des Kreuzes zu seinem Symbol erhoben, das Wohn-, Schul-, Kranken- und Gerichtsräume „schmückt“. … Das Christentum zog dann auch von Anfang an eine blutige Spur durch die Geschichte, wie keine andere Religion.

Das Blut, welches die Bekenner des Gottes der Barmherzigkeit und des Friedens seit der Einführung seiner Religion vergossen haben, würde wahrscheinlich genügen, um die Anhänger aller anderen Sekten, die jetzt auf der Erdkugel wohnen, zu ersäufen. (Percy Bysshe Shelley, engl. Dichter, 1792-1822)

Was wird uns retten? Der Glaube? Ich will keinen Glauben haben und lege auch keinen Wert darauf, gerettet zu werden. (Jules Renard, franz. Schriftsteller, 1864-1910, Ideen, in Tinte getaucht)

Wenn wir die Geschichte des Islam objektiv betrachten, dann stellen wir fest, daß sie nichts außer einer Aufeinanderfolge von Machtkämpfen ist, von permanenten Bemühungen der Machthungrigen um Herrschaft und Führung. Die Religion Islam wird nur als Mittel behandelt, und nicht als Zweck. (Ali Dashti, 1896-1981)

Das Christentum hat verständlicherweise später alles zu seinen Gunsten umgedeutet, denn Geschichte wird von den Siegern geschrieben. (Johannes Lehmann)

Schon in vorchristlicher Zeit haben heidnische Völker zwei oberste Grundsätze im Leben erkannt: Achte die Naturgesetze und nimm dein Leben selbst in die Hand! Nichts davon ist den Christen gemein. Sie meinen im Gegensatz dazu, sich auf ebenso kurzsichtige wie überhebliche Weise die Erde untertan machen zu müssen und legen dabei ihr eigenes Schicksal in die „Hände“ einer Phantasievorstellung. (Claus Nordbruch)

Gern glauben die Menschen das, was sie wollen. (Gaius Julius Caesar, der Gallische Krieg)

Die Kirchengeschichte ist die beste Schule, um an dem Dasein eines Gottes als Weltenlenkers zu zweifeln. (Franz Camille Overbeck, dt. prot. Theologe, 1837-1905)

Heutzutage wird als häufigstes Argument für die Existenz eines intelligenten Gottes die tiefe innere Überzeugung und das innere Erlebnis der meisten Menschen angeführt. Aber es kann nicht bezweifelt werden, daß Hindus, Mohammedaner und andere in derselben Weise und mit der gleichen Hartnäckigkeit für die Existenz eines Gottes oder von vielen Göttern oder, wie bei den Buddhisten, für gar keinen Gott eintreten können. (Charles Darwin, brit. Naturforscher, 1809-1882)

Der Mensch ist als ein vernünftiges Wesen definiert worden; ich bezeichne ihn als ein leichtgläubiges Wesen. Was kann man ihn nicht alles glauben machen? (Claude Adrien Helvetius, französischer Philosoph, 1715-1771)

Die Werke von Kopernikus und Galilei standen bis 1822 auf dem Index. Drei Jahrhunderte Starrsinn, das ist hübsch. (Albert Camus, franz. Schriftsteller, 1913-1960)

Das Kristentum ist mir ungeheuer auf die Nerven gegangen, diese Zweijahrtausende sausende Fahrt in die verkehrte Richtung. (Hans Henny Jahnn, dt. Schriftsteller, 1894-1959)

Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus. Tretet aus der Kirche aus. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller)

Die neunte Landplage, die Gott den Menschen schickte, war eine dichte Finsternis. Sie brütete über Ägypten drei Tage lang. Die zehnte Landplage war eine Finsternis, die sich über ganz Europa und Amerika verbreitete, und sie hat 1900 Jahre gedauert. Das dürfte genug sein. (Arnulf Øverland, norweg. Schriftsteller, 1889-1968, Das Christentum, die zehnte Landplage)

Es ist möglich, daß sich die Menschheit an der Schwelle eines goldenen Zeitalters befindet, wenn dies jedoch der Fall ist, muß zuerst der Drache getötet werden, der den Eingang bewacht, und dieser Drache ist die Religion. (Bertrand Russell, Warum ich kein Christ bin)

Sollten Sie dabei sein, wenn ich sterbe, so werden Sie sehen, daß ich ruhig dahinscheide; denn ich glaube, daß nach dem Tode alles zu Ende ist. (Friedrich der Große, preuß. König, 1712-1786)

Ein Hauch von Zweifel schon macht den Glauben zum Unsinn, ja hebt ihn gewissermaßen auf, während gelegentliche Anfälle von Gläubigkeit dem Zweifel im Wesentlichen kaum etwas anhaben können, ja ihn eigentlich erst recht zu bestätigen scheinen. (Arthur Schnitzler, österr. Schriftsteller u. Arzt, 1862-1931)

Wer leichthin glaubt, wird leicht betrogen. (Georg Rollenhagen)

Geheimnisse sind noch keine Wunder. (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Wer sähe nicht, wenn er die Geschichte der Kirche durchläuft, daß sie Menschenwerk ist! Welch eine erbärmliche Rolle läßt man Gott darin spielen! (Friedrich der Große, preuß. König, 1712-1786)

Daß Jesus Christus, der Gott ist, vom Teufel versucht worden sei, ist ein Märchen, dass aus ‚Tausendundeiner Nacht‘ stammen könne. (Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

Moses sagt: ‚Gott ist eifersüchtig‘; und anderswo: ‚Unser Gott ist ein verzehrendes Feuer.‘ So seht ihr also etwas Göttliches darin, wenn Gott als neidisch bezeichnet wird, während ein eifersüchtiger und mißgünstiger Mensch euch tadelnswert erscheint? (Kaiser Julian der Abtrünnige, röm. Kaiser, 331-363)

Christus mag für jemanden gestorben sein, aber jedenfalls nicht für mich. (Albert Camus, franz. Schriftsteller u. Nobelpreisträger, 1913-1960)

Wer da schreit: ‚Dem Volke muß die Religion erhalten bleiben‘, lügt; gemeint ist: ‚Das Volk muß der Religion erhalten bleiben‘. Das Volk ist ihr in großen Teilen weggelaufen. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

… Wenn ich aber nun den christlichen Glauben so wiedergebe, genau wie er ist – und die Leute fangen an zu lachen, ist es dann so sicher, daß ich daran schuld bin? (Arnulf Øverland, norweg. Schriftsteller, 1889-1968, Rede im Gericht)

Ein wenig Güte ohne alle Religion taugt tausendmal mehr als alle Religion ohne Güte. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, 1924-)

80% der Amerikaner glauben, dass sie in den Himmel kommen. Aber die meisten von ihnen glauben ebenso, dass sie dort niemanden treffen werden, den sie kennen. Sie sehen, Religion hat in den Vereinigten Staaten die geistige Tiefe eines Comicstrips. (Arthur Miller, Stern-Interview im März 2000)

Religiös wäre einer, der versucht, das Nachleben nach dem Tod vor dem Tod vorzuleben. (Werner Schneyder, öst. Kabarettist u. Schriftsteller, *1937)

Glaube: Denkart, die versucht, die vermeintlichen Lücken zwischen den Naturgesetzen zu überbrücken. (anonym)

Es ist ungefährlicher, die Macht Gottes in Frage zu stellen, als die Macht des Papstes. (Ein Opfer der Inquisition um 1300)

Es gibt wohl keinen guten Vater, der unserem himmlischen Vater gleichen möchte. (Denis Diderot, frnz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

Theologe – einziger Experte ohne Ahnung von seinem Forschungsobjekt. (Karlheinz Deschner, dt. Autor)

Ich weiß nicht, mit welchem Recht die Kirche von Jugendlichen fordert, zehn Jahre lang ihre Sexualität zu ignorieren, bloß weil in unser Gesellschafts- u. Wirtschaftsordnung die frühe Ehe nicht mehr paßt. (Sigmund Kripp, österr. Jesuit)

Ein Blutstrom fließt durch achtzehn Jahrhunderte, und an seinen Ufern wohnt das Christentum. (Ludwig Börne, dt. Schriftsteller,1786-1837)

Religion und Heuchelei sind Zwillingsschwestern, und beide sehen sich so ähnlich, dass sie zuweilen nicht voneinander zu unterscheiden sind. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 1797-1856)

Ja, das Christentum ist durch unsühnbare Verbrechen geschändet worden, die sich in dieser Form und Ausdehnung in keiner der anderen hohen Religionen nachweisen lassen. Weder der Islam noch der Buddhismus, noch der Hinduismus haben auch nur entfernt so viele Menschen um ihren Glaubens willen getötet wie die christlichen Kirchen. (Friedrich Heiler, Religionswissenschaftler)

Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie. (Friedrich Georg Jünger, Schriftsteller, 1898-1977)

Als menschliches Individuum war Jesus ein ausgesprochener Versager. Während der drei Jahre seines öffentlichen Wirkens hat er keinen Eindruck auf das Publikum gemacht. Kein Denker oder Philosoph nahm die geringste Notiz von seiner Philosophie, die nur dazu beitrug, Schwachköpfe hervorzubringen. (Anagãrika Dharmapãla, 1864-1933)

Als Benjamin Franklin den Blitzableiter erfand, verdammte ihn der Klerus sowohl in England wie in Amerika, leidenschaftlich unterstützt von Georg III, als einen frevelhaften Versuch, den Willen Gottes zu besiegen. Denn alle rechtdenkenden Menschen wußten, der Blitzschlag wird von Gott geschickt, um die Gottlosigkeit oder eine andere schwere Sünde zu bestrafen… (Bertrand Russell, Essays in skepticism)

Relgion, Galube, Wahn – ihnen gemeinsam ist, dass sie sich selber als Wahrheit genügen. (Der Wechselbalg)

Ich habe mich in einem riesigen Wald verirrt und habe nur ein kleines Licht, um mich zurechtzufinden. Da kommt ein Unbekannter hinzu und sagt mir: ‚Lieber Freund, blas deine Kerze aus, um deinen Weg besser zu finden.‘ Dieser Unbekannte ist ein Theologe. (Denis Diderot, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

Die frommen Geistlichen pflegten schon im Mittelalter alles zu vögeln, was eine Vagina hatte, Ehefrauen, Jungfrauen, kleine Mädchen und wie wir nicht ohne Grund vermuten dürften, weibliche Tiere. Die Homosexualität florierte in den Klöstern seit deren Bestehen. Wo es an Männern mangelte, man den Nonnen nicht einmal die Beichtväter gönnte, mussten sie oft mit Kindern vorliebnehmen. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Kirchenkritiker, *1924)

Auch Nonnen, die oft mangels Mitgift in die Klöster gezwungen wurden, waren so sittenlos, daß sich ehrliche Huren über den unlauteren Wettbewerb beschwerten. (Peter de Rosa, ehemals Dekan für Theologie am Corpus Christi College)

Die beiden Testamente zusammengenommen gaben dem Rechthaber, dem Frömmler, dem Parteigänger, dem Wortklauber, dem Bürokraten, dem Zuchtmeister und dem Sadisten die Möglichkeit, ihren Willen mit dem Schein einer Rechtfertigung zu versehen, und dies ist so bis auf den heutigen Tag geblieben. (M. Searle Bates, Professor für Geschichte an der Universität Nanking, 1897-1978)

Die Kirche rollt durch die neue Zeit dahin wie ein rohes Ei. So etwas von Empfindlichkeit war überhaupt noch nicht da. Ein scharfes Wort, und ein ganzes Geheul bricht über unsereinen herein: Wir sind verletzt! Wehe! Sakrileg! Unsere religiösen Empfindungen… Und die unseren-? Halten Sie es für richtig, wenn fortgesetzt eine breite Schicht des deutschen Volkes als „sittenlos“, „lasterhaft“, „heidnisch“ hingestellt und mit Vokabeln gebrandmarkt wird, die nur deshalb nicht treffen, weil sie einer vergangenen Zeit entlehnt sind? Nehmt ihr auf unsere Empfindungen Rücksicht? Ich zum Beispiel fühle mich verletzt, wenn ich einen katholischen Geistlichen vor Soldaten sehe, munter und frisch zum Mord hetzend, das Wort der Liebe in das Wort des Staates umfälschend – ich mag es nicht hören. Wer nimmt darauf Rücksicht? (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Glauben und Wissen vertragen sich nicht wohl im selben Kopfe: sie sind darin wie Wolf und Schaf in einem Käfig; und zwar ist das Wissen der Wolf, der den Nachbar aufzufressen droht. (Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860, Über Religion)

Die Bibel – und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament – ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet. (Franz Buggle, dt. Psychologe, *1933)

Kein Wort im Evangelium ist in unseren Tagen mehr befolgt worden als das: Werdet wie die Kindlein. (J. Chr. Lichtenberg, dt. Schriftsteller u. Physiker, 1742-1799)

So glaube ich heute im Sinne des allmächtigen Schöpfers zu handeln: Indem ich mich des Juden erwehre, kämpfe ich für das Werk des Herrn. (Adolf Hitler)

Wo Klerus herrscht, hat Kreuz kein Ende. (Karlheinz Deschner, dt. Autor)

Wenn du eine Frau siehst, denke, es sei der Teufel! Sie ist eine Art Hölle! (Papst Pius II., 1405-1464)

Der Glaube ist wie die Liebe: er läßt sich nicht erzwingen. (Schopenhauer, dt. Philosoph, Über Religion)

Kindliche Wundermärchen über Wandeln auf dem Wasser und Wiederauferstehung eines Toten werden um so eher als Wunder geglaubt je weniger die eigene Bildung dazu befähigt, die tatsächlichen Wunder des Mikrokosmos des Universums und der unendlich komplizierten Systeme des Lebens auch nur annähernd als solche wahrzunehmen.

Was hilft alle Aufklärung, alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen. (J. Chr. Lichtenberg, dt. Physiker u. Schriftsteller, 1742-1799)

Wir haben Soldaten nötig, gläubige Soldaten. Gläubige Soldaten sind die wertvollsten. Die setzen alles ein. (Adolf Hitler zu Bischof Wilhelm Berning von Osnabrück)

Wenn Gott so verklemmt wäre wie seine Beamten auf Zeit, hätte er den Orgasmus nicht erfunden. (Lieckfeld/Wittcho)

Nicht in einer Kirche zu sein, keiner Religion anzuhängen, gehört hier zu den wenigen Errungenschaften aus vierzig DDR-Jahren, die sich ohne Nachteil verteidigen lassen. (Reinhard Henkys)

Wenn man sich auf der Welt umsieht, so muß man feststellen, daß jedes bißchen Fortschritt im humanen Empfinden, jede Verbesserung der Strafgesetze, jede Maßnahme zur Verminderung der Kriege, jeder Schritt zur besseren Behandlung der farbigen Rassen oder jede Milderung der Sklaverei und jeder moralische Fortschritt auf der Erde durchweg von den organisierten Kirchen der Welt bekämpft wurde. Ich sage mit vollster Überzeugung, daß die in ihren Kirchen organisierte christliche Religion der Hauptfeind des moralischen Fortschrittes in der Welt war und ist. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, 1872-1970)

Wir haben gerade Religion genug, um einander zu hassen, aber nicht genug, um einander zu lieben. (Jonathan Swift, engl. Schriftsteller, 1667-1745)

Die katholische Kirche hat 1500 Jahre lang die Juden als Schädlinge angesehen…Ich gehe zurück auf die Zeit, was man 1500 Jahre lang getan hat…und vielleicht erweise ich dem Christentum den größten Dienst. (Adolf Hitler)

Wenn die Welt erst ehrlich genug sein wird, um Kindern vor dem 15. Jahre keinen Religionsunterricht zu erteilen, dann wird etwas von ihr zu hoffen sein. (Schoppenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Wenn man das Kreuz anbetet, an dem Christus gestorben ist, muß man auch den Esel anbeten, auf dem er geritten ist. (Bischof Claudius)

Ein religiöser Mensch denkt nur an sich. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Die Religion der Liebe, die christliche, ist seit mehr als achtzehn Jahrhunderten gegen alle Andersdenkenden eine Religion des Hasses, der Verfolgung, der Unterdrückung gewesen. Keine Religion der Welt hat der Menschheit mehr Blut und Tränen gekostet als die christliche, keine hat mehr zu Verbrechen der scheußlichsten Art Veranlassung gegeben; und wenn es sich um Krieg und Massenmord handelt, sind die Priester aller christlichen Konfessionen noch heute bereit, ihren Segen zu geben, und hebt die Priesterschaft der einen Nation gegen die feindlich ihr gegenüberstehende Nation flehend die Hände um Vernichtung des Gegners zu einem und demselben Gott, dem Gott der Liebe, empor. (August Bebel, dt. Politiker und Mitbegründer der SPD, 1840-1913)

Fragt man sich doch überhaupt, warum der Herr nur seinen Jüngern erschien und nicht auch seinen Anklägern und Richtern, vor denen er den Glauben an seine Auferstehung ja viel wirksamer hätte begründen können. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Als Christus die Menschen lehrte, einander zu lieben, erregte er eine solche Empörung, daß die Menge schrie: ‚Kreuzige ihn!‘ Von jeher sind die Christen eher der Masse gefolgt als dem Stifter ihrer Religion. (Bertrand Russell, brit. Philosoph u. Mathematiker, Moral)

Im Mittelalter sühnte eine Frau mitunter schon einmalige Onanie drei Jahre lang; drei Jahre keinen Geschlechtsverkehr etwa; oder drei Jahre bloß Wasser und Brot. Für einen Mord im Krieg aber, für Mord auf Befehl im Frieden, gab’s nur vierzig Tage Buße! (Karlheinz Deschner, dt. Autor, aus: Auf hohlen Köpfen ist gut Trommeln)

Glaube nichts auf bloßes Hörensagen hin; glaube nicht an Überlieferungen, weil sie alt sind. (Buddha, Religionsstifter, 560-480 v. Chr.)

Fanatismus findet sich nur bei solchen, die einen inneren Zweifel zu übertönen versuchen. (Carl Gustav Jung, schweizer. Psychoanalytiker, 1875-1961)

 Ich verurteile das Christentum, ich erhebe gegen die christliche Kirche die furchtbarste aller Anklagen, die je in Ankläger in den Mund genommen hat. Sie ist mir die höchste aller denkbaren Korruptionen…sie hat aus jedem Wert einen Unwert, aus jeder Wahrheit eine Lüge, aus jeder Rechtschaffenheit eine Seelen-Niedertracht gemacht… Ich heiße das Christentum den einen großen Fluch, die eine große innerlichste Verdorbenheit, den einen großen Instinkt der Rache, dem kein Mittel giftig, heimlich, unterirdisch, klein genug ist – ich heiße es den einen unsterblichen Schandfleck der Menschheit. (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Nein, nichts ist deutlicher, als daß Jesus gar nicht daran gedacht hat, eine Kirche zu gründen. (Heinrich Weinel, Theologe, 1874-)

Religion ist das als eine Lebensnotwendigkeit tief empfundene Gefühl der Abhängigkeit. (Karl Gutzkow, dt. Schriftsteller, 1811-1878)

Alles, was im Christentum Wahres ist, findet sich auch im Brahmanisnus und Buddhaismus. (Schoppenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Gott hat es zugelassen, daß das Vergeltungsschwert gegen England in unsere Hände gelegt wurde. Wir sind die Vollzieher seines gerechten göttlichen Willens. (Kathol.Kirchenblatt für das nördl. Münsterland 9.3.1941 )

Was Sie da sagen, grenzt an Gotteslästerung. Zu fliegen ist das Vorrecht der Engel! (Jerome Wright)

Auf Dauer Himmel ist die Hölle. (Michael Richter, 1952- )

In früheren Jahrhunderten war die Religion ein Wald, hinter welchem Heere halten und sich decken konnten. Aber nach so vielen Fällungen ist sie nur noch ein Buschwerk, hinter welchem gelegentlich Gauner sich verstecken. (A. Schopenhauer, dt. Philosoph, Über Religion)

Die unumschränkte Freiheit des Denkens und die öffentliche Bekanntmachung der Gedanken eines Menschen gehören nicht zu den Rechten der Bürger. (Papst Leo XIII.)

Gott ist der einzige Herr der Welt, der weniger zu sagen hat als seine Diener. (Karlheinz Deschner, dt. Autor u. Historiker, *1924)

Ich frage mich vieles, vor allem das eine: Wie ist es möglich, daß 800 Millionen Christen diese Welt so wenig zu verändern vermögen, eine Welt des Terrors, der Unterdrückung, der Angst. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, 1917-1985)

Das Volk hat lange graue Ohren, und seine Treiber nennen sich Rabbiner, Pfarrer und Pastoren. (Arno Holz, dt. Schriftsteller, 1863-1929)

Das Christentum ist heute ein Leichnam, der nur noch dank der künstlichen Sauerstoffzufuhr seitens interessierter Politiker, Theologen und Kirchenfunktionäre den Anschein von Lebendigkeit zu erwecken vermag. (Joachim Kahl, dt. Theologe und Philosoph, *1941)

Christentum, Religion überhaupt ist ihm nicht bloß ein Greuel, es ist ihm ein Ekel. ( Ludwig Börne über Heinrich Heine, Paris, 27.10.1831)

Die Kirche ist ein Ort, wo Menschen vom Himmel Wunderdinge erzählen, die niemals dort waren, und dies Menschen gegenüber, die nie dort eintreffen werden. (Henry Louis Mencken, amerikanischer Kritiker, 1890-1956)

Weil der glückliche Mensch gewöhnlich keine Religion braucht, können Religionen gewöhnlich keine glücklichen Menschen gebrauchen. (Karlheinz Deschner, dt. Autor & Historiker, *1924)

Man kompromittiert sich weniger, wenn man von der Kanzel gegen unkeusche Bademode und gegen die Bordelle loszieht als gegen faschistische Diktatur und Konzentrationslager. (Paul Ricoeur, Philosoph, *1913)

Wer zu laut und zu oft seinen eigenen Namen kräht, erweckt den Verdacht, auf einem Misthaufen zu stehen. (Otto von Leixner, dt. Schriftsteller, 1847-1907)

Wer irgendeine Art von Religion zur Stütze seiner Sittlichkeit bedarf, dessen Moralität ist nicht rein, denn diese muss ihrer Natur nach in sich selbst bestehen. (Karoline von Günderode, dt. Schriftstellerin, 1780-1806)

‚…auf hundert verschiedene Weise will ich wiederholen, daß man niemals Gott etwas Gutes tut, wenn man den Menschen Böses tut.‘ (Voltaire, franz. Schriftsteller u. Philosoph, 1694-1778)

Die Geistlichkeit war von jeher eine Stütze der königlichen Macht und mußte es sein. Ihre goldene Zeit fiel immer in die Gefangenschaft des menschlichen Geistes, und wie jene sehen wir sie vom Blödsinn und von der Sinnlosigkeit ernten. (F. Schiller, deutscher Dichter, 1759-1805)

In solch einem Krieg ist es christlich und ein Werk der Liebe, die Feinde getrost zu würgen, zu rauben, zu brennen und alles zu tun, was schädlich ist, bis man sie überwinde. Ob es wohl nicht so scheint, daß Würgen und Rauben ein Werk der Liebe ist, weshalb ein Einfältiger denkt, es sei kein christliches Werk und zieme nicht einem Christen zu tun: so ist es doch in Wahrheit auch ein Werk der Liebe. (Martin Luther über ‚Heilige Kriege‘)

Man veranstaltet prunkvolle Autodafés, bei denen man, manchmal vor 200.000 Zuschauern, Menschen massenweise ermordet. Man steckt sie auf ihrem letzten Weg noch unter einen Narrenhut, zwickt sie mit glühenden Zangen, schlägt ihnen zuweilen die rechte Hand ab und singt dann, während sie, je nach Windrichtung, ersticken oder langsam verbrennen: ‚Großer Gott, wir loben dich.‘ (Karlheinz Deschner, dt. Kirchenkritiker, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Ist Jesus Christus?

‚Solange man nicht die Moral des Christentums als Kapitalverbrechen am Leben empfindet, haben dessen Verteidiger gutes Spiel.‘ (F. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Die bedeutendste negative Leistung des Christentums war die ‚Problematisierung‘ der Sexualität… Wir brauchen eine Geisteshaltung, die in der Sexualität kein ‚Problem‘, sondern ein ‚Vergnügen‘ sieht. Den meisten Leuten fehlt dazu die Sicherheit – und oft auch die Liebe. (Alex Comfort, engl. Biologe, *1920)

Christen, die ihren Kriegsdienst unter den Augen Gottes ableisten, haben ihr Handwerk des Tötens immer so verstanden, daß sie es im Namen der Liebe übten. (Der protestantische Theologe Thielicke nach dem zweiten Weltkrieg)

… Pius XII. beispielsweise, der in einem Schreiben an die katholische Hierarchie der USA Ende 1939 als Ursache des ‚heutigen Elends‘ natürlich nicht den Faschismus sah, der die Welt eben in den größten Krieg der Geschichte gestürzt, sondern u.a. die kurzen Röcke der Damen. (Karlheinz Deschner, deutscher Autor u. Kirchenkritiker, *1924)

Das Erste Gebot, man solle sich kein Bild von IHM machen, muß wohl vor allem als Berufsverbot für Theologen verstanden werden.

Selbst Atombomben können in den Dienst der Nächstenliebe treten. (Walter Künneth, evang. Theologe, 13 Jahre nach Hiroshima)

In einer Gesellschaft von Menschen gleichen Glaubens genügt es, daß einer behauptet, etwas Übernatürliches zu sehen oder zu hören, damit die anderen es auch sehen oder hören. (Ernest Renan, franz. Religionshistoriker u. Schriftsteller, 1823-1892)

Das Christentum ist theoretisch der friedliebendste, praktisch aber der blutrünstigste Glaubensverband der Weltgeschichte. (Karlheinz Deschner, dt. Historiker, *1924, ‚Die Kirche des Unheils‘)

Es gibt nur wenige Männer…und zu diesen großen Männern gehört unstreitig der Mann, der heute seinen 52.Geburtstag feiert – Adolf Hitler -. Am heutigen Tag versprechen wir ihm, daß wir alle Kräfte zur Verfügung stellen, damit unser Volk den Platz in der Welt gewinnt, der ihm gebührt. (Kathol. Kirchenzeitung der Erzdiözese Köln 20.4.1941)

Die Frau muß das Haupt verhüllen, weil sie nicht das Ebenbild Gottes ist. (Ambrosius, Kirchenlehrer, 339-397)

Die Kirche hat den Menschen ein größeres Maß unverdienten Leids zugefügt als irgendeine andere Religion. (William E. H. Lecky, brit. Historiker)

Da haben wir es also: Eine kirchliche Ordnung mit Priesterschaft, Theologie, Kultus, Sakrament; kurz, alles das, was Jesus von Nazareth bekämpft hatte… (Friedrich Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Potente Offenbarungs-Religionen kennen – wenn man ihnen den Freiraum läßt – allzu häufig nur eine Maxime, den Umgang mit dem Andersdenkenden betreffend: Du wirst dran glauben – oder: Du wirst dran glauben! Eine Maxime, die nicht nur zur Zeit der Kreuzzüge brutal umgesetzt wurde. (M.S. Salomon, dt. Philosoph, Musiker u. Autor, *1967)

Wenn man lange genug gelebt hat, erkennt man, daß es am Ende doch nicht auf den Himmel, sondern auf die Menschen ankommt.
(Hans Habe, dt. Publizist u. Schriftsteller, 1911-1977)

Was Moralisten übersehen: Die Menschheit verdankt ihre Existenz den sogenannten niedrigen Instinkten.

Die Notwendigkeit, Christentum und Theologie gleichwohl aufs neue zu kritisieren, ergibt sich aus der simplen Tatsache, daß sie fortbestehen. Der Strahl der Vernunft muß erneut gegen die heutigen Repräsentanten der Religion gerichtet werden, die vom universalen Trend zum Vergessen profitieren (Joachim Kahl, Das Elend des Christentums)

Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. (Goethe, zu Eckermann)

In dunklen Zeiten wurden die Völker am besten durch die Religion geleitet, wie in stockfinstrer Nacht ein Blinder unser bester Wegweiser ist; er kennt dann die Wege und Stege besser als ein Sehender. Es ist aber töricht, sobald es Tag ist, noch immer die alten Blinden als Wegweiser zu gebrauchen. (Heinrich Heine, dt. Dichter, 179-1856, Aphorismen und Fragmente)

Moral ist, wenn man so lebt, daß es gar keinen Spaß macht, so zu leben. (Edith Piaf, franz. Chansonsängerin, 1915-1963)

Religion ist Opium für das Volk. (Karl Marx, dt. Philosoph, 1818-1883)

Der Volksmund sagt: Religion ist Opium für das Volk. Das ist irreführend. Opium ist eine bewußtseinserweiternde Droge. (Volker Pispers, dt. Kabarettist, *1958)

Religion ist nicht das Opium für das Volk, sondern das Placebo. (Dr. House)

Die Hölle kann auch produktiv sein, der Himmel ist nur langweilig. (Herbert Achternbusch, dt. Schriftsteller u. Schauspieler, *1938)

Töte einen Menschen, und du bist ein Mörder. Töte Millionen, und du bist ein Eroberer. Töte alle, und du bist Gott. (Edmond Rostand, franz. Dramatiker, 1868-1918)

Glauben und Wissen verhalten sich wie zwei Schalen einer Waage: in dem Maße, als die eine steigt, sinkt die andere (A. Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Der Glaube ist nicht der Aufgang, sondern das Ende allen Wissens. (Johann Wolfgang von Goethe, dt. Dichter, 1749-1832)

Meiner Meinung nach ist Gott ein Pole, denn er hat die Schöpfung ein bißchen verpfuscht. (Andrzej Szczypiorski, polnischer Schriftsteller)

Die Kirche lehrt uns, in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Jesu Christi zu sehen. Ich hingegen sehe in dem Kreuz ein Symbol für die Leiden Unzähliger, die im Namen des Kreuzes ihr Leben lassen mussten: Sei es durch das Feuer des Scheiterhaufens, durch die Hand der Folterknechte oder durch sogenannte ‚heilige Kriege‘. (Markus Gansel)

Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage steht. (Albert Schweitzer, dt. Theologe, Mediziner & Phil., 1875-1965)

Glaubt ihr denn, daß der liebe Gott katholisch ist? (Georg Christoph Lichtenberg, dt. Schriftsteller u. Physiker, 1742-1799)

Moralisten sind Menschen, die sich dort kratzen, wo es andere juckt. (Samuel Beckett, irischer Schriftsteller u. Dramatiker, 1906-1989)

Wenn es einen Gott gibt, muß der Atheismus ihm wie eine geringere Beleidigung vorkommen als die Religion. (Edmund & Jules de Goncourt, frz. Schriftsteller, 1822-1896 / 1830-1870)

Dem echt Religiösen ist nichts Sünde. (Novalis, Fragmente)

Nackt duschen widerspricht katholischer Moral. (Generalkirchenvikariat Köln)

Nichts hat den Spießer so sehr geformt wie das Christentum. (Ken Kaskra)

Religionen sind Kinder der Unwissenheit, die ihre Mutter nicht lange überleben. (Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)

Eine Religion, wie immer sie auch beschaffen sein möge, wird sich vor der Lächerlichkeit immer durch ‚gute Werke‘ retten. (Henry de Montherlant, franz. Dichter, 1896-1972)

Das Christentum ist eine gewaltige Macht. Daß zum Beispiel protestantische Missionare aus Asien unbekehrt wieder nach Hause kommen – das ist eine große Leistung. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Die Kleinbürgerin: Ihre Moral besteht ausschließlich aus Warntafeln und ihre größte Tugend in dem, was sie nicht tut. (Jose Ortega y Gasset, span. Kulturphilosoph, 1883-1855)

Was das Glück betrifft, so haben weder Erfahrung noch Beobachtung in mir den Eindruck erweckt, daß Gläubige im Durchschnitt glücklicher oder unglücklicher seien als Glaubenslose. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Religion und Moral)

Ich verteidige den Atheismus als die notwendige und selbstverständliche Form menschlicher Intelligenz. (Max Bense, Professor der Philosophie und Wissenschaftstheorie, 1910-1990)

Bei uns sind diejenigen, die als moralische Leuchten gelten, Menschen, die selber auf gewöhnliche Freuden verzichten und, um sich selbst schadlos zu halten, anderen die Freude verderben. (Bertrand Russell, engl. Philosoph, Skepsis)

Alle großen Dinge beginnen als Gotteslästerung. (George Bernard Shaw, irischer Dramatiker, 1856-1950)

Merk: Wer sich so mit dem Nebel des Mysteriums umgibt, wie alle diese, die es mehr oder weniger begabt der katholischen Kirche nachmachen, der zeigt, daß seine Position bei voller Klarheit viel zu fürchten hat. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Das Christentum predigt nur Knechtschaft und Unterwerfung. Sein Geist ist der Tyrannei nur zu günstig, als daß sie nicht immer Gewinn daraus geschlagen hätte. Die wahren Christen sind zu Sklaven geschaffen. (Rousseau, Der Gesellschaftsvertrag IV, Über die staatsbürgerliche Religion)

Welche Religion ist die Wahre? Für die Masse jede, für den denkenden Menschen nur die, die er sich selbst aufbaut. (A.O. Weber)

Moralische Entrüstung ist Neid mit einen kleinen Heiligenschrein. (H.G. Wells, 1866-1946, in: ‚Die Zeitmaschine‘)

Gott ist tot. (Fr. Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Moralische Entrüstung besteht in den meisten Fällen zu 2 Prozent aus Moral, 48 Prozent aus Hemmung und 50 Prozent Neid.

Ich weiß nicht, wie ich Philosophie lehren soll, um nicht zum Störer herbeigebrachter Religion zu werden. (B. de Spinoza, niederl. Philosoph, 1662-1677)

In der moralischen Entrüstung schwingt auch immer die Besorgnis mit, vielleicht etwas verpaßt zu haben. (Jean Genet, frz. Erzähler, 1910-1986)

Religion ist die einzige Philosophie, die das Durchschnittshirn verstehen und annehmen kann. (Joseph Joubert, franz. Moralist, 1754-1824)

Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist. (Bertrand Russell, engl. Phil., 1872-1970, Autobiographie)

Was die Kirche nicht verbieten kann, das segnet sie. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Die Absurdität der religiösen Dogmen macht es zu einer endlosen Aufgabe, gegen sie polemisieren zu wollen. (Arnulf Överland, Vorsitzender der norwegischen Akademie für Sprache und Literatur, 1889-1968)

Denken ist eine Anstrengung, Glauben ein Komfort. (Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)

Ich mag mich nicht gern mit der Kirche auseinandersetzen; es hat ja keinen Sinn, mit einer Anschauungsweise zu diskutieren, die sich strafrechtlich hat schützen lassen. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Welcher Religion ich bekenne? – Keine von allen, die du mir nennst. – Und warum keine? Aus Religion. (Schiller, Mein Glaube)

Der Spießer: Gegen alles, was er nicht gewohnt ist, ist er zur Stelle, jederzeit. (Ernst Bloch, dt. Philosoph, 1885-1977, Tübinger Einleitung in die Philosophie)

Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.
(Ludwig Feuerbach, dt. Philosoph, 1804-1872)

Die gängige Moral will stets unterdrücken. (Bertrand Russell, brit. Philosoph u. Mathematiker, 1872-1970, Anleitungen zur Skepsis)

Die Regeln der Moral sollten so sein, das sie nicht das natürliche Glück unmöglich machen. (Bertrand Russell, engl. Philosoph u. Sozialkritiker, 1872-1970)

Kirche – Abonnement auf Gott? (Birgit Berg)

Ich bin bereit, meinem Schöpfer gegenüberzutreten. Ob mein Schöpfer ebenso bereit ist, diese Begegnung über sich ergehen zu lassen, ist eine andere Sache. (Winston Churchill, brit. Staatsmann, 1874-1965)

Der Mensch hat zwei Beine und zwei Überzeugungen: eine, wenn’s ihm gut geht und eine, wenn’s ihm schlecht geht. Die letzte heißt Religion. (Kurt Tucholsky, dt. Schriftsteller, 1890-1935)

Ist Gott eine Erfindung des Teufels? (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900, Menschliches)

Man sagt nicht ‚Nichts!‘, man sagt dafür ‚Jenseits‘ oder ‚Gott‘. (Nietzsche, dt. Philosoph, 1844-1900)

Es gibt Leute, die den Schuljungen verlachen und ihn leichtfertig und oberflächlich nennen. Dabei war es ein Schuljunge, der gesagt hat: ‚Glaube ist, wenn man was glaubt und weiß, es ist nicht so.‘ (Mark Twain, amerikan. Schriftsteller, 1835-1903)

Moral zu predigen ist ebenso leicht als Moral zu begründen schwer ist. (Nietzsche, deutscher Philosoph, 1844-1900, Unzeitgemäße Betrachtungen)

Der Vatikan ist die Warze im Gesicht der Welt. (Wechselbalg)

Mach dir deine eigenen Götter, und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken. (Epikur, grich. Phil., 341-270 v.Chr.)

Nichts ist billiger als sittliche Entrüstung. (Karl Kraus, österr. Schriftst., 1874-1936, Auswahl)

Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt. (Jean Paul Sartre, franz. Philosoph, 1905-1980)

Auf welcher Gesetzestafel steht: Die heiligen Gefühle der Theisten müssen respektiert werden, die heiligen Gefühle der A-Theisten aber nicht? (Ludwig Marcuse, dt. Philosoph, 1894-1971)

Die Wahrheit ist nicht daß ausschließliche Eigentum einer einzelnen heiligen Schrift. Die Forderung der Zeit ist nicht eine einzige Religion, sondern die gegenseitige Achtung und Duldsamkeit der Anhänger aller Religionen. (Mahatma Gandhi, indischer Politiker)

Wolf und Lamm haben Frieden geschlossen: Mann nennt das ‚Staatskirchentum‘, der Gefressene dabei ist leider der Mensch. (Max Brod, österr.-israelischer Schriftsteller, 1884-1968)

Wer nichts weiß, muß alles Glauben. (Marie von Ebner-Eschenbach, österr. Erzählerin, 1830-1916)

Theologen können durch ihre Lehren den Glauben mehr gefährden als Atheisten. (Otto Heuschele, dt. Schriftsteller, *1900)

In seinem Durchschnitts-‚Organ‘ ist der deutsche Katholizismus mies bis dreckig, in seinen Methoden dumm bis dreist. (Heinrich Böll, dt. Schriftsteller, , 1917-1985)

Toleranz ist gut. Aber nicht gegenüber Intoleranten. (Wilhelm Busch, dt. Zeichner u. Dichter, 1832-1908)

Religion ist Feigheit vor dem Schicksal. Nichts weiter. (Rudolf von Delius)

Scheiße bleibt Scheiße, selbst wenn sie vom Papst ist.

Die Moral ist immer die letzte Zuflucht der Leute, welche die Schönheit nicht begreifen. (Oscar Wilde, engl. Schriftsteller, 1854-1900)

Je mehr Licht man in die Kirchengeschichte bringt, desto dunkler wird’s. (Heinrich Wiesner, dt. Aphoristiker, 1925-)

Soweit ich weiß, wird in keinem Kirchenlied das hohe Lied der Intelligenz gesungen. (Bertrand Russell, engl. Philosoph und Sozialkritiker, 1872-1970)

Die Religion hat viel Schlechtes und nur wenig Gutes hervorgebracht. (Helvetius, franz. Philosoph, 1715-1771)

Meßgewänder sind das Kostüm der Narren am Himmlischen Hof. (Ambrose Bierce, amerikan. Journalist und Schriftsteller, 1842-1914)

Es sind nicht die Gottlosen, es sind die Frommen seiner Zeit gewesen, die Christus ans Kreuz schlugen. (Freiin Gertrud von Le Fort, dt. Schriftstellerin, 1876-1971)

Die katholische Kirche begeht wieder einmal den strategischen Irrtum, mit kämpferischem Mut die gestrigen Barrikaden zu besteigen. (William S. Schlamm)

Als ich den Leuten in Nordirland erzählte, dass ich Atheist sei, stand eine Frau im Publikum auf und fragte: „Nun gut, aber ist es der katholische oder der protestantische Gott, an den Sie nicht glauben?“ (Quentin Crisp)

GOTT muss tot sein, schliesslich kann er sich in 2000 Jahren Christentum nur zu Tode geärgert haben. (Erhard Blanck)

Aus der Sicht eines Bandwurms wurde der Mensch von Gott erschaffen, um den Hunger der Bandwürmer zu stillen. (Edward Abbey, amerikan. Schriftsteller u. Humorist, 1927-1989)

Kein einziger deutscher Bischof aber war als Häftling in einem Hitler-KZ. Bischof Berning hat sogar einige KZs besucht, hat die Lagereinrichtungen, die Wachen gelobt, die Häftlinge zu Gehorsam und Treue gegen Volk und Führer ermahnt und seine Predigt mit einem dreifachen ‚Sieg Heil‘ beschlossen. (Karlheinz Deschner, Der Anti-Katechismus)

Wie viele atheistische Babys hat man schon aus Versehen – oder gar mit Absicht! – getauft? (Gregor Brand)

Erzbischof: ein christlicher Kirchenmann, der im Rang höher steht als Christus. (Henry Louis Mencken, amerikan. Journalist und Literaturkritiker, 1880-1956)

Der Arzt sieht den Menschen in seiner ganzen Schwäche, der Advokat in seiner ganzen Schlechtigkeit und der Priester in seiner ganzen Dummheit. (Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, Psychologische Bemerkungen)

Das Volk beurteilt die Macht Gottes nach der Macht seiner Priester. (Napoleon I., Maximen und Gedanken)

Wir benehmen uns aus Gründen des Geschmacks in den Kirchen anständig – man kann nicht sagen, daß sich die Katholiken in den Bezirken des Geistes ebenso anständig benehmen. (Kurt Tucholsky)

Ich mißtraue Menschen, die immer wissen, was Gott von ihen erwartet, weil sich Gottes Erwartung immer mit ihren eigenen Wünschen deckt. (Susan Brownell Anthony, amerikan. Pionierin der Frauenbewegung, 1820-1906)

Gott ist ein Wort, welches Menschen benutzen, wenn sie zu faul zum Denken sind. (Edward Abbey, amerikan. Schriftsteller u. Humorist, 1927-1989)

Was ist der Unterschied zwischen dem ‚Lone Ranger‘ und Gott? – Den ‚Lone Ranger‘ gibt es tatsächlich. (Edward Abbey, amerikan. Schriftsteller u. Humorist, 1927-1989)

Wenn das kein Wunder ist: ein toter Gott, ein totes Christentum, eine tote Kirche – und Generationen von Pfaffen, die fort und fort davon leben! (Karlheinz Deschner, dt. Schriftsteller u. Historiker)

Man fragte einmal jemanden, ob es wahre Atheisten gäbe. Glauben Sie, erwiderte er, daß es wahre Christen gibt? (Denis Diderot, frz. Schriftsteller u. Philosoph, 1713-1784)

Jede Religion ist gut, die beste aber – die dümmste. (Papst Alexander VI.)

Mit Fanatikern zu diskutieren heißt, mit einer gegnerischen Mannschaft Tauziehen spielen, die ihr Seilende um einen dicken Baum geschlungen hat. (Hans Kasper, dt. Hörspielautor)

Gott ist die gewinnendste Maske des Teufels. (Ernst Wilhelm Eschmann, dt. Schriftst., 1904-1987)

Wenn die Vögel sich Götter erfinden, wie sie es höchstwahrscheinlich tun, sehen diese Götter sicher aus wie sie selbst. (Michel Eyquem de Montaigne, Die Essais)

Des großen Alexander Reich zerfiel; das der alten Römer und das Napoleons ging in Trümmer; sie waren gebaut auf die Gewalt der Waffen. Aber das Reich von Neu-Rom besteht schon fast anderthalbtausend Jahre und wird wer weiß wie lange bestehen, denn es ruht auf dem solidesten Fundament – auf der Dummheit der Menschen. (Otto von Corvin, 1812- , ‚Der Pfaffenspiegel‘)

Die Menschen stellen sich sowohl die Gestalt als auch die Lebensweise der Götter ähnlich ihrer eigenen vor. (Aristoteles, Politik)

Solange jeder Narr, jeder Theolog, jeder Betbruder und jeder Feuilletonist sich erlauben darf, das Wort Gott so zu verstehen und anzuwenden, wie es ihm gerade genehm ist, wird jede Diskussion über religiöse Fragen unfruchtbar bleiben. (Arthur Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken)

Mancher Uhu meint, die Nacht komme seinetwegen.

Schicksal der Kirche? Kein Elefant verfault an einem Tag.

Sowenig man die Liebe den Prostituierten anvertrauen darf, sowenig die Religion den Pfaffen.

Viele, vielleicht die meisten Menschen scheuen sich, gröbsten Betrug gerade auf dem für sie »heiligsten« Gebiet anzunehmen. Gleichwohl wurde nie gewissenloser, nie häufiger gelogen und betrogen als im Bereich der Religion.

Moderne Regierungen brauchen keine Hofnarren mehr.

Ja, es gibt Leute, die nichts häßlicher finden als Kritik – wenn sie ihnen gilt.

Einziger Grund, warum ich kein Kommunist bin: die Kommunisten. Der Grund, warum ich kein Christ bin: das Christentum.

Das Charakteristische des Politikers ist nicht, daß er für eine Partei agitiert, sondern daß er für jede agitieren könnte.

Man hat auf dieser Welt nicht nur die Wahl, mit den Wölfen zu heulen oder mit den Schafen zu blöken.

Aufklärung ist ein Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.

Es gäbe wenig Gläubige auf der Welt, kennten sie ihre Glaubensgeschichte so gut wie ihr Glaubensbekenntnis.

Denken überzeugt Denkende; darum überzeugt Denken selten.

Wer nicht denken kann, glaubt. Wer Angst vor dem Denken hat, glaubt. Wer glaubt, denken zu können, glaubt. Und das glauben fast alle.

Von allen Heiligen mag ich allein die heiligen Kühe; doch die andern Kühe gelten mir genausoviel.

Ist das Hirn zu kurz gekommen, wird sehr gern Moral genommen. Wiglaf Droste

Kirche, das ist so wie Dixie[land-Jazz], das braucht dann auch keiner mehr. Helge Schneider

Die überkommenen Meinungen zu achten, heißt fast immer die Lüge zu achten; die Wahrheit zu verschleiern oder zu verbergen, heißt sich mitschuldig machen am Betrug. Cesar Chesneau Du Marsais / Baron Paul Henri Thiry d’Holbach

Werden dänische Karikaturisten mit dem Tode bedroht, reden wir von Toleranz und Respekt gegenüber anderen Kulturen. Aber wehe, der deutsche Nachbar trennt seinen Müll nicht ordentlich… Vince Ebert

…Und nun zur Islamophobie, dem größten Schwachsinn unserer Zeit! Es gibt sie nicht. Ayaan Hirsi Ali

Das Böse gründet im Guten. Und wer das Böse heute verhindern will, braucht sich nicht einzubilden, dass das was er heute für gut hält, niemals böse werden könnte. Götz Aly

Die Essenz der Dummheit ist nicht das Nichtwissen, sondern das Nichtwissenwollen. Roland Baader, Ökonom

Die gesellschaftlichen Regeln kommen nicht aus dem Glauben, sondern aus der Vernunft. Ulrich Wickert

Ich widerspreche entschieden Ihrer Ansicht, dass Religionen etwas zur Befriedung in der Welt beitragen. Erstens sprechen die historischen Erfahrungen eindeutig dagegen. Es ist erst eine sehr kurze Zeit, dass die Religionen sich friedlich benehmen. Und zwar nicht aus eigener Einsicht, sondern weil sie dazu durch die Säkularisierung und Aufklärung genötigt wurden. Und wenn Sie heute, mit der Erfahrung die wir haben, sagen, die tragen zur Befriedung der Welt [bei], kann ich sagen vielleicht. Aber nicht mehr, als ein Alkoholproduzent zur Sicherheit im Straßenverkehr beiträgt. Henryk M. Broder

Und der Erzengel Gabriel sprach zu mir: ‚Du wirst einen Psychiater aufsuchen, denn du hörst Stimmen.’ Und ich suchte einen Psychiater auf, denn ich hörte Stimmen. Die Prophezeiung hatte sich erfüllt! Jean Tee alias Andreas Müller

Mit dem Glauben an einen einzigen Gott wurde wie unvermeidlich die religiöse Intoleranz geboren, die dem Altertum vorher – und noch lange nachher – fremd geblieben war. Sigmund Freud

Nur die Gläubigen glauben zu wissen. Silvia Bovenschen

Die Vermessenheit tief religiöser Menschen ist die gefährlichste Sache in der heutigen Welt. Daniel Dennett

Ich bin ein Gegner der Religion. Sie lehrt uns, damit zufrieden zu sein, dass wir die Welt nicht verstehen. Richard Dawkins

Lieber Gott, nimm es hin, dass ich was Besondres bin, und gib endlich einmal zu, dass ich klüger bin als du! Robert Gernhardt

Ewige Lügen setzen noch keine ewige Wahrheit voraus. Karlheinz Deschner

Jeder hat zunächst den Gottesglauben, den man ihm aufgeschwatzt hat; aber allmählich hat er den, den er verdient. Karlheinz Deschner

Christentum – die Religion der Frohen Botschaft mit der Kriegsbemalung. Die Liaison eines Gesangsvereins mit einer Feuersbrunst. Karlheinz Deschner

Mit und ohne Religion können sich gute Menschen anständig verhalten und schlechte Menschen Böses tun; doch damit gute Menschen Böses tun, dafür braucht es Religion. Steven Weinberg, Physiker und Nobelpreisträger

Kein Zeugnis reicht, ein Wunder zu bestätigen, außer das Zeugnis ist von der Art, daß seine Unrichtigkeit ein größeres Wunder wäre als das Ereignis, das das Zeugnis bestätigen soll. David Hume

Ich mißbillige, was Sie sagen, aber ich werde bis zum Tode Ihr Recht verteidigen, es zu sagen. Voltaire

Man kann die Probleme dieser Welt nicht mit denselben Denkweisen überwinden, mit denen man sie verursacht hat. Einstein

Wenn mich jemand widerlegen und davon überzeugen kann, daß mein Denken oder Tun nicht richtig ist, dann werde ich meinen Standpunkt mit Freuden ändern. Denn ich suche die Wahrheit, die noch nie einem Menschen geschadet hat; Schaden erleiden nur der, der bei seien Irrtum und Unverstand bleibt. Marc Aurel

Jede Theorie, die deinen Wünschen entspricht ist verdächtig. David Hume

Gegen den Pantheismus habe ich hauptsächlich nur dieses, daß er nichts besagt. Die Welt Gott nennen, heißt, sie nicht erklären, sondern nur die Sprache mit einem überflüssigen Synonym des Wortes Welt bereichern. Schopenhauer

Wem es gelingt, unabhängig seiner selbst eine Aussage über die Welt zu machen, der möge sich bitte bei mir melden; ich hätte da noch ein paar Fragen.

Während Wissenschaftler wissen, dass sie nur etwas „glauben“, was heute angemessen erscheint, glauben Gläubige etwas zu wissen, was auch morgen noch gültig sein soll, obwohl es schon heute widerlegt ist.

Der Priester wird die Wesensgleichheit von Mensch und Tier nie zugeben, da er auf die unsterbliche Seele nicht verzichten kann, die er braucht, um die Moralforderung zu begründen. Sigmund Freud

Wenn ich Gutes tue, fühle ich mich gut; wenn ich Schlechtes tue, fühle ich mich schlecht. Das ist meine Religion. Abraham Lincoln

Der gemeine Mann betrachtet die Religion als wahr, der Weise als falsch und der Politiker als nützlich. Seneca

Wie schad, dass ich kein Pfaffe bin. Das wäre so mein Fach. Ich bummelte durchs Leben hin Und dächt‘ nicht weiter nach. Wilhelm Busch

3 comments

  1. Beutler Raphael says:

    Weis nicht wo ich anfangen soll! Du hast dir mühe gegeben, aber viel vergessen oder bewusst nicht dazugefügt, damit es so aussieht wie du es haben möchtest. Ich habe absolut keine Idee wie ich ihnen Gott erklären kann und die Bibel nicht nur Papier ist. Ich habe viel erlebt viele schlimme Sachen, meine Jugend war geprägt von Hass, Sex und Drogen. ich wusste immer das es Gott gibt jedoch habe ich mich nie richtig mit ihm befasst. Gebetet haben wir schon als kinder und Jugendliche. danach habe ich diverse Ausbildungen gemacht und machte kariere. Als ich die Möglichkeit dazu hatte eine Firma zu übernehmen war es Tag und Nacht mein grösstes Ziel.
    Eines Nachts wachte ich auf weil mir jemand gerufen hatte, ich dachte ich träume noch. Als ich die Augen öffnete hörte ich eine Stimme die mir sagte was mein Ziel im leben ist.
    Danach veränderte sich mein Leben, habe die Bibel von Anfang bis Schluss gelesen zu lesen und vertraue seit dem auf Jesus.
    Ich wusste es ist real und gut, ich fühlte das. Er musste sich auch nicht vorstellen, jeder der seine Stimme hört weiß von wem sie ist. Noch Monate später hat er mich Sachen gefragt und mir Dinge gezeigt.
    Jesus, dass kann ich bei meinem eigenem Leben bezeugen, die Wahrheit das Licht und das Leben! Jesus hat nie eine Sünde begangen oder einem Menschen etwas zugetragen und trotzdem wird er verspottet und als Lügner dargestellt.
    Er ist der Sohn Gottes und hat mit seinem Blut unsere Sünden abgewaschen! Wieso? Liebe, seine Liebe zu uns! Die Liebe Gottes ist starkt und Groß, es ist die ewige Liebe.

    Ich segne Sie in Jesu namen damit Sie die Papiere der Bibel lesen und verstehen, auch ich segne Sie und Ihre Familie dass Sie die gnade Gottes erfahren dürfen.

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