Geier

Da stehen sie, da sitzen sie, die Geier am Srassenrand – lauern auf ihre Beute, jagen, fangen sie ein, mit ihrem riesigen Glied triefend vor Lust, geil sie zu fressen. Sie fressen sie auf, sie zerreissen sie in der Luft, verschmieren ihr Blut und Fleisch auf dem Boden – ein Hochgenuss, nur geil, schon lechzend nach der nächsten.

Den vollen Genuss haben sie, wenn sie ihre Opfer fragen und sie ‚ja, ist gut‘ hauchen. Dann aber haben beide die ganze Lust, die ganze Geilheit und Hingabe in Vollendung, werden sie eins.

Dann ist sie es, die ganze, gemeinsame Lust lass dich gehn‘! Mach mit mir was du willst – nimm mich, Fick mich hart!

(Der Wechselbalg) am 23. WGT-Leipzig 2014

Abfall:

Mach mich kaputt, zerstöre mich, friss mich auf, tauch in mich ein, mach mich weg! Ich mach mich voll mit dir, sau mich mit dir voll, mit deinem Saft! Mach mich ecklig ergiess dich über mir! und es ist nie genug!

 

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