Ketzerei

Ich lästere viel – weil’s auch viel zu lästern gibt. Nun will ich mal ketzen.

Wie ich schon im Beitrag ‚Vorschlag für die Schweiz‘, unter ’scheiss‘ vorgeschlagen habe, zeigt der folgende Film sehr schön, wie man unter Umständen selber etwas für mehr Selbstbestimmtheit und Lebensqualität machen kann, ohne wirklich auf Komfort zu verzichten und dem Laufenden Bankenystem ein Schnippchen schlagen könnte.

Es ist eben nicht so, dass wenn du nicht dauernd viel Arbeitest, deine Zeit bindest, immer alles konsumierst, es nicht gut haben wirst und an Komfort einbüsst!

Was passiert denn eigentlich, wenn man es anders macht? Nichts. Ausser das man mehr Zeit hat. Das ist wahrer Luxus. Denn: Keine Sekunde die wir je hatten, wird je wieder kommen. Es ist schwer zu vermitteln: Unser Leben geht vorbei. Mit jeder Sekunde. Unwiederbringlich. Zurückspulen is nicht.

Wenn man sich den Film anschaut, kann man denken, dass da einfach mal wieder Hippies, naive Fantasten, ein blödes linkes Pack, das nur Körner frisst, Wollsocken trägt und Bäume umarmt, eine schöne bunte Welt konstruiert. Dennoch: Alles was in diesem Film gezeigt wird, findet bereits jetzt in der Praxis statt und das teils schon seit Jahren.

Ich will mit diesem Film dazu einladen, wenigstens über seine These nachzudenken und das Normale (im Sinne der Masse und der Mehrheit) in Bezug auf seine Berechtigung und seine vermeintliche Unbedingtheit zu hinterfragen.

Wer oder was soll Dein Leben Bestimmen? Wenn du keine Angst mehr hast, hast du bereits gewonnen!

Viel Spass!

Hier gehts zur Zweiten Ketzerei!

(Der Wechselbalg)


Abfall:

Und zwar – einmal mehr – gegen unsere hässliche Beule, den Kapitalismus. Ein Film der viele Lösungen aufzeigt. Nicht nur wie man etwas gegen das kapitalistische System machen kann, sondern er zeigt auch, wie in Indien leute gebildet werden. Ein kleiner Beitrag gegen Unbildung und somit auch ein Tropfen auf den heisse Stein des gläubig seins.schon zu dem Eindruck kommen, dass er eine schöne, Rundumzufriedenwelt konstruiert, dass es wieder so ne fantastische Green-Peace-These -m Schluss sollte dann die Frage für jeden einzelnen stehen: ‚Was kann ich für mich tun, damit ich mehr von meinem Leben habe, ohne dass ich es für billiges Geld jemandem Verkaufe?‘

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