Jetzt mit dem Rauchen beginnen!

Das Rauchen ist in aller Munde. Noch nie hat sich die Gesellschaftspolitik so um den rauchenden Teil der Bevölkerung gekümmert, wie in den letzten Jahren! Mit allerlei Maßnahmen, will dem Raucher geholfen werden, das ihn benamende sein zu lassen.

Macht er sich schliesslich auf den beschwerlichen Weg der Enthaltsamkeit, erlangt er den Titel des ‘Exrauchers’ und neben einem verlängerten Leben und besserer Gesundheit, ist dieser Titel auch die Promotion zum Prädikat des neuen moralischen Kleinadels, des ‘Nicht Rauchers’ – sollte er darin stabil bleiben.

Ich als Erfahrener und narzisstisch gestörtes und emotional verkrüppeltes Einzelkind, schätze diese Zuwendung sehr! – Ganz zu schweigen von der neuen Stellung in der Gesellschaft und den Chancen für die Gesundheit! Ich fühl’ mich sehr erkannt und sehr im Mittelpunkt und ja – sehr aufgehoben und geborgen.

Als wohlwollender Empath der ich nun mal auch bin, stelle ich aber fest, dass nicht alle in den Genuss dieser guten Hilfeleistung kommen und das ist doch ausgesprochen schade!

Zum guten Glück ist es aber auch für gänzlich unbefangene Leute nicht schwierig, trotzdem zu profitieren! Man muss sich nur zwei einfache Fragen stellen, die ich sodann für Sie auch vollumfänglich beantworten werde, namentlich:

  1. Wie kann ich mit dem Rauchen beginnen? Und:
  2. Wie kann ich das Rauchen wieder aufgeben?

Wie so offt, bedingt das Eine auch das Andere. Daher müssen wir uns erst um die 1. Frage, der Aufnahme des Rauchens kümmern.

Auch hier kann ich sagen: Zum guten Glück stehen wir hier nicht vor einem grösseren Problem, denn das ist leichter, als sich das mancher denkt! – und so gehts:

Besorgen sie sich auf legale Weise, an einer beliebigen Verkaufsstelle eine Packung möglichst leichter Filterzigaretten Ihrer Wahl, mit z.B. 0.1mg Nikotin und ca. 1.0mg Teer und sofern nicht in Ihrem Besitz, auch noch ein Feuerzeug, welches Sie nach den Herstellerangaben zum Einsatz bringen.

Nach dem Sie sich die nötigen Anschaffungen besorgt haben, setzen oder legen Sie sich an einen für sie angenehmen Ort hin. Man muss wissen, dass das Rauchen für den Ungewohnten anfänglich wohl lästige, aber kaum gefährliche Nebenwirkungen haben kann. Die dabei möglicherweise auftretenden Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, leichtes Zittern der Hände oder Schwindel und in sehr, sehr seltenen Fällen auch eine kurze Ohnmacht, sind nur von kurzer Dauer, und eben eher lästig als gefährlich und hinterlassen an Ihnen auch keine bleibenden Schäden.

Die Sitzende oder liegende Position vermindert dabei eine allfällige Sturzgefahr, nicht zuletzt weil sie einer wie gesagt kaum vorkommenden, orthostatischen Synkope vorbeugt. Sollten Sie denn noch Bedenken haben, dass Sie beim Rauchen bewusstlos werden und dabei Erbrechen könnten, würde das in Rückenlage schon zu ernsteren Komplikationen führen können. Begeben Sie sich in diesem Fall vorab selbst in die stabile Seitenlage, im Falle, das sie alleine rauchen. Dann achten Sie aber auch auf eine unbrennbare Unterlage, wo Sie ihre Zigarette ohnmächtens hinfallen lassen können, sonst gehen Sie selber auch noch in Rauch auf!

Also. Wenn Sie das jetzt geschnallt haben, ist das prognostisch gar nicht mal so schlecht für Sie.

Zünden Sie sich jetzt die erste Zigarette an. Konzentrieren Sie sich dabei ganz auf diesen Akt. Ziehen sie mit ihren Lippen leicht am Filter der brennenden Zigarette, sodass der Rauch in Ihre Mundhöhle strömen kann. Nachdem sie die Zigarette von ihren Lippen entfernt haben, inhalieren Sie den Rauch vorsichtig ein und lassen sie dann den selben wieder aus Ihrer Lunge entströmen. Sollten Sie davon ein Hustenreiz bekommen, versuchen Sie erst dann zu husten, wenn sie den Rauch komplett aus der Lunge abgeatmet haben! Andernfalls könnten die Bronchien zusätzlich gereizt werden und der Husten damit länger, heftiger und schmerzhaft ausfallen.

Sie werden schon nach wenigen, sogenannten ‚Lungenzügen‘, die Wirkung des Rauches, genauer des Nikotins auf ihren neurologischen Apparat, durch die oben beschriebene, harmlose Symptomatik bemerken. Die benannte, am Anfang mitunter etwas unangenehme Wirkung des Nikotins, wird sich rasch in eine äusserst angenehme Erfahrung umwandeln.

Lassen Sie ihrem Körper Zeit,

…um sich an das Nikotin zu gewöhnen. Unterstützen Sie ihn dabei, in dem sie ihm regelmässig weiter Nikotin zuführen. In vielen Lebenslagen wird Ihnen diese Wirkung dann als sehr nützlich erscheinen. Wenn Sie müde sind, werden Sie wacher, wenn sie nervös sind, können Sie sich eher beruhigen, ist ihnen Langweilig oder sind sie Verlegen, haben Sie mit der Zigarette immer ein befriedigenden Zeitvertreib und eine art ‘sozialen Abwehrschild’ dabei. Nicht zuletzt aktiviert die Wirkung des Nikotins, speziell in Kombination mit Koffein, die Darmakivität, was Sie künftig vor lästigen Verstopfungen bewahren wird.

Wenn Sie das Rauchen aber vollumfänglich nutzen wollen, integrieren Sie es in ihr alltägliches Leben. Hängen Sie es an alltägliche Ereignisse und Tätigkeiten. Rauchen Sie z. B. nach dem Essen, vor dem Essen, vor, zwischen und nach der Arbeit, in der Pause, nach dem Sex , beim Autofahren, oder wenn sie auf das öffentliche Verkehrsmittel warten, vor und nach schwierigen Gesprächen, Streit, Frust etc., etc… Sie werden sehen, schon nach einigen Tagen haben Sie das grundlegende erlernt – können Sie rauchen und profitieren davon.

Sie werden unter Umständen mit Verständnislosigkeit ihrer Mitmenschen rechnen müssen. Sie werden Ihnen selbstschädigendes Verhalten unterstellen wollen und all die Nachteile aufzählen, die das Rauchen hat. Es ist in diesem Falle ratsam, sich einige Gedanken schon im Voraus gemacht zu haben, um richtig auf eine Diskussion vorbereitet zu sein.

Sehen Sie das Rauchen als eine Genusskultur und stellen Sie es auch als solches hin! Tabak ist mindestens so vielfältig wie Wein, Tee oder die Damenriege. Es gibt unzählige Aromen- und Herkunftsunterschiede, Genussformen und -Kulturen. Tabak ist ein Naturprodukt, der Wirkstoff Nikotin wird auch in der Medizin als Therapeutikum, etwa gegen Tic-Störungen und zur Raucherentwöhnung eingesetzt.

Für uns aber, soll das Rauchen ein Genuss sein, indes wir uns als Geniessende betrachten dürfen, die mit ihrem Einsatz nicht nur die Sozialwerke unseres Landes, sondern auch die Raucherentwöhnungskampagne des Bundes Unterstützen. Sie sehen also, das Rauchen hat positive soziale Seiten, um nur einige von ihnen zu nennen. Wenn man die Schäden und Kosten des Alkohol- und Erdölkonsum ins Feld führen muss, sind die Kosten und Schäden des Tabakkonsums im Gegensatz dazu, ein trauriger Witz, ein schlecht gemeintes Trinkgeld. Sie tun also etwas gutes!

Um nun aber im vollen Umfang vom Rauchen profitieren zu können, hören Sie nach etwa drei Monaten, für eine Weile wieder mit dem Rauchen auf. Danach beginnen sie wieder. Wehren Sie sich ruhig ein wenig gegen das Rauchen! Achten Sie beim Rauchen auf ein Schlechtes Gewissen! Wenn Sie nämlich in dieser speziellen Haltung rauchen, warten Sie unbewusst immer solange mit der nächsten Zigarette, bis sie wieder deutliche Entzugserscheinungen haben. Rauchen Sie sich dann diese weg, reiben Sie es ihrem Gehirn quasi unter die Nase, dass Rauchen entspannt  und befriedigt! Das hat zum einen den Vorteil, dass Sie das Gehirn bei der Umstellung auf ‘Sucht’ unterstützen und andererseits bringen Sie sich allmählich die Aussichtslosigkeit bei, das Rauchen dauerhaft lassen zu können.

Um die benannten Prozesse noch weiter zu unterstützen, beginnen Sie jeweils mit einer etwas stärkeren Marke wieder. Damit führen Sie sich jedes Mal mehr Nikotin zu, was den Moment der Befriedigung verstärkt und so Ihr Verlangen nach Nikotin stabilisiert. Beginnen Sie nach jeder Pause mit einer Marke, die um ca. 2mg mehr Teergehalt aufweist. Nach etwa zwei Jahren gehören Sie dann als vollwertige Raucherin, vollwertiger Raucher mit dazu.

Zur 2. Frage, die ich oben angeführt habe; ‘Wie kann ich das Rauchen wieder aufgeben?’: Keine Ahnung…

viel Erfolg!

(Der Wechselbalg)

Abfall:

– dem kleinadel abgekupfertnach gewisser Zeit dann dass  bekommt er noch ein,Nochraucher, durch den Kleinadel inspiriertes Prädikat: ‘Ex-’. Ex-Raucher. Nicht etwa, weil es die Natur der Sache nicht zulassen würde, sondern einfach weil die Zielgenauigkeit der Hilfe sie in der Art nicht erreichen kann.  und genau dies will ich hier ermöglichen. Die zentrale frage ist: Wie kann ich das Rauchen aufgeben? Wie gesagt, zuerst muss man erst einmal anfangen zu rauchen und Wenn Sie noch nicht in Besitz eines Feuerzeuges sind, so kaufen Sie am besten gleich eins mit!  (Es kann von Vorteil sein, wenn Sie bei den ersten Zigaretten auch Gelegenheit haben, sich hinzulegen, wenn beim, oder nach dem Rauchen das Bedürfnis dazu entsteht). Eimal eine da dies bei manchen Menschen unangenehme Empfindungen in den Atemwegen verursachen kann.Das dient der Umstellung des Limbischen Systems in unseren Gehirnen auf Sucht.  im gleichenAchten Sie auch darauf, dass sie mindestens zehn Zigaretten am Tag geniessen – an alltäglich, sich immer wiederholende Ereignisse angeknüpft. Falls Sie zum Thema Fragen haben, klicken Sie einfach unten auf ‚Comments‘, hinterlassen Sie ihre Frage, die Sie beantwortet haben wollen.ganz unverbindlichNach der Angewöhnung ihres Organismus an das Nikotin, schlägt sie dann aber rasch in die unten beschriebene, als angenehm empfundenen Erlebnisse um. , sich an die Wirkung des Nikotins zu gewöhnen, nach weiterem, regelmässigem zuführen des Nikotins und der vom Körper vollzogenen Aklimatisierung daran,auf die Einlösung des VersprechensEinige aufmerksame Lesende werden sich, anbetracht des sich zuneige gehenden Textes, an der Stelle fragen wollen, was nun mit dem zweiten Teil der Fragestellung, bzw. der Antwort auf diese, dem Wiederaufhören ist. n will, wenn da unten kaum noch ausreichend Text dafür zur Verfügung steht.Da ich die Beantwortung der Frage in der Einleitung versprach, komme ich nun darauf zurück: Damit habe ich Sie angelogen.

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